Standort weiter gestärkt

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Dr. Patrick Bohling (ganz rechts) erläuterte den Gästen des Eröffnungsempfangs die Funktion der Dialysegeräte im neuen Nieren- und Hochdruckzentrum Wittmund.

 Der Gesundheits-Standort Wittmund ist seit gestern weiter gestärkt: Das neue Nieren- und Hochdruckzentrum (Dialysezentrum) in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus wurde offiziell eröffnet. Hier können 24 Patienten gleichzeitig an hochmodernen Dialyseplätzen behandelt werden. Die gemeinnützige Stiftung Patienten-Heimversorgung (PHV, Hauptsitz Bad Homburg) investierte rund drei Millionen Euro in Wittmund; 25 Arbeitsplätze wurden geschaffen.

Das neue Haus beherbergt sowohl eine nephrologische Ambulanz als auch das Dialysezentrum der PHV. Es war bisher im Ärztehaus untergebracht, wo es aber zu eng wurde. Leiter des Hauses ist Dr. Patrick Bohling. Er hieß gestern zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung zur Eröffnung willkommen.

„Sie werten den gesamten Gesundheits-Campus hier auf – das ist gut für Stadt und Landkreis, aber insbesondere für Patienten“, sagte Landrat Holger Heymann. Lange Zeit habe es nach unerfreulichen Ereignissen keine Dialyse in Wittmund gegeben – „doch dann kamen Sie“; Heymann und Klinik-Geschäftsführer Ralf Benninghoff lobten die Kooperation mit dem Krankenhaus. „Auch dass es hier eine Urlaubs-Dialyse für Touristen gibt, ist ein Pfund für die Region“, so Heymann. Bürgermeister Rolf Claußen sagte: „Dr. Bohling und sein Team haben sich auf den Weg gemacht, Vertrauen zurückgewonnen – das Ergebnis ist herausragend.“ Die stellvertretende PHV-Vorstandsvorsitzende Claudia Straub sprach von einer „engen Vernetzung und optimalen Versorgung“.

Das neue Zentrum ist rund 1125 Quadratmeter groß und bietet damit wesentlich mehr Platz als die bisherigen Räume im Ärztehaus. Während die Dialyse-Patienten im Untergeschoss ihre Plätze finden, können im Obergeschoss weitere Nierenerkrankungen behandelt werden. Mit dem neuen Dialysezentrum schafft die PHV, die auch in Wilhelmshaven, Jever und Sande präsent ist, auch neue Arbeitsplätze im Pflegebereich.

 Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“