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Über uns

Brücke zwischen Patient und Arzt

Mitglied Herzstiftung
Gerfred Boldt von der Deutschen Herzstiftung überreichte gestern die Mitgliedsurkunde an Oberarzt Dr. Stefan Sopke, Jörn Knötgen vom Qualitätsmanagement und Krankenhaus-Geschäftsführer Alfred Siebolds (v. r.). 

 

Das Herz ist das wichtigste Organ im Körper. Leider, und das wissen auch die Mitarbeiter der Deutschen Herzstiftung, gehen die Menschen oft nachlässig mit ihrem Herzen um – ernähren sich nicht gesund, bewegen sich zu wenig und setzen sich zu viel Stress aus. Folge ist nicht selten der Herzinfarkt. Aufklärung ist das Stichwort, das auch im Wittmunder Krankenhaus große Bedeutung hat. Seit mehren Jahren beteiligt sich die Kilink an den Herzwochen, versorgt dann jeweils im September die Interessierten mit Informationsmaterial, bietet Vorträge an und klärt über die Risiken auf. Jetzt geht das Krankenhaus noch einen Schritt weiter, es ist nun Mitglied der Deutschen Herzstiftung geworden. Gestern überreichte Gerfred Boldt, einer von 100 ehrenamtlichen Mitarbeitern der Herzstiftung, die Urkunde an den Geschäftsführer Alfred Siebolds, Jörn Knötgen vom Qualitätsmanagement und den Oberarzt der Abteilung innere Medizin, Dr. Stefan Sopke. „Dank dieser Mitgliedschaft erhalten unsere Patienten wichtige Informationen der Deutschen Herzstiftung zur Diagnose und zu Therapiemöglichkeiten ihrer Herzerkrankung nach dem neuesten medizinischen Kenntnisstand und in laienverständlicher Form. Dies schafft eine Brücke zwischen Arzt und Patienten und ist eine Unterstützung unserer Aktivitäten der ambulanten Rehabilitation“, sagte Sopke gestern. Er weiß, dass gerade beim Infarkt, im Jahr erleiden 300 000 Menschen einen, jede Sekunde zählt. „Besser ist es, einmal mehr den Notruf zu wählen, als einmal zu wenig“, pflichtete auch Boldt bei. Aber auch die Herzdruckmassage kann in einer Notsituation bis zum Eintreffen des Notarztes das schlimmste verhindern. Aus diesem Grund möchte das Krankenhaus ein entsprechendes Seminar anbieten. „Kliniken, die als Kooperationsmitglied der Deutschen Herzstiftung beitreten, sind ein wichtiger Anknüpfungspunkt für Herzpatienten. Denn in den assoziierten Kliniken liegen Informationsmaterialien der Herzstiftung für Herz-Kreislauf-Patienten aus. Dies ist für viele Herzpatienten eine erste Hilfe in ihrer neuen, schwierigen Lebenssituation“, betont Gerfred Boldt. Allerhand Informationen gibt es von der Herzstiftung aber auch zur Prävention, wie die „Goldenen Tipps für ein herzgesundes Leben“. Zudem liegt nun auch im Wittmunder Krankenhaus umfangreiches Material wie zum Beispiel „Herzschwäche: Atmungsstörungen im Schlaf“, „Stress“ und „Überraschend: Die Effekte von Bewegung“ aus. Ach das Journal „herz heute“ gibt Patientenverständliche Tipps zu Therapien und Herzkrankheiten. „Auch zur Gewerbeschau in Wittmund vom 19. bis 21. Mai werden wir entsprechendes Material vorhalten“, sagt Jörn Knötgen.

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Noch im alten Jahr geboren. Philipp ist da

Silvesterbabie

 

Philipp Scharpenberg schläft gerne tagsüber und ist nachts zurzeit recht aktiv, sagt Mutter Rosi. Er ist nicht nur das 406. Baby, das im Wittmunder Krankenhaus geboren ist, sondern hat auch einen besonderen Geburtstermin: Der 3980 Gramm schwere und 52 Zentimeter große neue Erdenbürger ist an Silvester geboren. Die Eltern Sebastian Scharpenberg und Rosi Weyers aus Wittmund freuen sich über ihr erstes Kind. Hebamme Karin Harms, die die Eltern schon Wochen vorher bei den Geburtsvorbereitungen begleitet hat, ist ebenfalls begeistert über den neuen Wittmunder. Sie und die vier anderen Hebammen, die in der Geburtsabteilung Wittmunds arbeiten, sowie das zuständige Ärzteteam freuen sich über die Geburten im vergangenen Jahr 2016.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Weihnachtsstimmung aufkommen lassen

Weihnachtsandacht 2Weihnachtsandacht

„Die Leute kommen gerne zu uns“, sagte der Geschäftsführer des Wittmunder Krankenhauses, Alfred Siebolds, zwei Tage vor Heiligabend während der Weihnachtsfeier der Klinik im direkt angrenzenden Ärztehaus. Na ja, schob er schnell mit einem Schmunzeln hinterher, sofern man das überhaupt behaupten könne. Denn wer sei schon gerne als Patient im Krankenhaus? Doch die medizinische Versorgung und der Service im hiesigen Hospital befänden sich auf einem so hohen Niveau, dass man sich einen exzellenten Ruf erarbeitet habe. Das Besondere an der Weihnachtsfeier des Krankenhauses ist nicht nur ihre lange Tradition, sondern auch, dass sie stets in einem Besuch der Stationen mündet. Hier nehmen dann mobile Patienten im Beisein von Verantwortlichen des Krankenhauses und Kommunalpolitikern an einer auf den Fluren gehaltenen Andacht teil. Siebolds: „Wir bereiten damit den Kranken, die über die Feiertage nicht nach Hause können, eine große Freude.“ So käme immerhin für eine Stunde eine richtige Weihnachtsstimmung auf. Natürlich wollen am liebsten alle Patienten zumindest Weihnachten bei ihrer Familie verbringen, so der Geschäftsführer. Doch bei 80 der insgesamt 140 zur Zeit stationär behandelten Bürger sei dies in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich. Vor dem Rundgang durch die Stationen trafen sich zunächst einige Mitarbeiter, Vertreter der Krankenhaus-Geschäftsführung, des Aufsichtsrats, des Vorstands des Fördervereins und des ehrenamtlichen Bücherdiensts des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) um 16 Uhr zu einem Beisammensein in einem etwas kleineren Kreis im Seminarraum des Ärztehauses. Mit dabei waren ebenfalls die früheren Pastoren Bernd und Silke Nitz sowie mit Carl Hack der katholische Pfarrer. In einer kurzen Rede sprach Siebolds von dem großen Arbeitspensum, dass die Mitarbeiter des Krankenhauses auch in diesem Jahr wieder bewältigt hätten. Dies sei nur aufgrund der sehr guten Teamarbeit möglich gewesen. Während der kleinen Feierstunde sorgten dabei bereits zum zweiten Mal die Kinder des stellvertretende Pflegedienstleiters Eckhard Meier für die passende musikalische Untermalung: Im Stil des Barocks ließen Karoline (an der Geige), Anna-Marie (Oboe), Almuth (Querflöte) und Johannes (Klavier) klassische Klänge erklingen. Landrat Holger Heymann sprach von einer „Freude, gleich durch die Stationen gehen zu dürfen.“ Und tatsächlich erwarteten auf dem Flur einer Männerstation schon allerhand Patienten die in diesem Jahr von Bernd Nitz gehaltene Andacht. Nachdem alle gemeinsam „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ gesungen hatten, las Nitz die Weihnachtsgeschichte vor. Danach berichtete er von dem persönlichen und historischen Hintergrund vor dem Johannes Daniel Falk das von ihm geschriebene und komponierte Weihnachtslied „O du fröhliche“ vor 200 Jahren veröffentlichte. Zum Abschluss der Andacht sangen es Patienten und Gäste dann gemeinsam.

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Zwei "Christkinder" als Weihnachtsgeschenk

 

Weihnachtsbabies

 Melanie Dekena (l.) aus Stedesdorf und Svenja Stoermer (r.) aus Wilhelmshaven sind stolze Mütter zweier „Christkinder“ geworden. Menke Dekena (3330 Gramm) kam Heiligabend um 5.56 Uhr im Kreiskrankenhaus Wittmund zur Welt, Rieke Amelie Stoermer wurde am ersten Weihnachtsfeiertag um 0.28 Uhr mit einem Gewicht von 2340 Gramm geboren. Für beide Mütter (und die Väter Mike Dekena und Kristian Stoermer) beginnen nun die eigentlichen Festtage mit viel Erholung.

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Kampf gegen multiresistente Keime ist eine Daueraufgabe

Hygiene

 

Jeder von uns trägt 1,5 bis 2,5 Kilo Mikroben im und am Körper. Sie helfen uns, gesund zu bleiben, und sind wichtiger Teil des Immunsystems. Aber es gibt auch Keime, die sehr gefährlich für den Organismus werden können. Solchen Erregern ist das deutsch-niederländische Gemeinschaftsprojekt „EurSafty Health-net“ auf der Spur – mit zunehmendem Erfolg (Seite 1). Das Wittmunder Krankenhaus hat jetzt die zweite Qualitätsstufe bei der Keimbekämpfung erreicht, als eine von 48 Kliniken in der Ems- Dollart-Region. Aus der Region erhielten zudem das Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch sowie das Klinikum Leer, das Inselkrankenhaus Borkum, das Borromäus-Hospital Leer sowie das Krankenhaus Rheiderland in Weener dieses Zertifikat. Der Kampf gilt vor allem den multiresistenten Keimen MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) und multiresistenter gramnegativer Erreger (MRGN). Hier sind insbesondere Infektionen mit Erregern möglich, bei denen die Gefahr einer Resistenz gegen Antibiotika besteht. „Antibiotika sind wertvolle Medikamente, die sparsam und gezielt eingesetzt werden müssen, damit sie auch zukünftig wirksam bleiben“, sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt am Montag bei der Verleihung des neuen Qualitätssiegels.. „Mit der Entwicklung und Umsetzung von Antibiotika- Standards haben die ausgezeichneten Krankenhäuser vorbildliche Arbeit geleistet, das ist ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung multiresistenter Keime.“ Der Antibiotikaeinsatz musste im Rahmen des Siegels mindestens jährlich dokumentiert und hausinternen bewertet werden. Am Wittmunder Krankenhaus werden schon seit Jahren strenge Hygiene-Maßnahmen umgesetzt wie: P für alle Mitarbeiter gilt ein verbindlicher Hygieneplan; P regelmäßig tagt eine Hygienekommission; P für die Händedesinfektion stehen im Krankenhaus zahlreiche Spender bereit: P Sreening aller Patienten auf MRSA/MRGN, die als „Risikonpatienten eingestuft werden. Nach Angaben von Klinik- Geschäftsführer Alfred Siebolds wird ab Herbst 2016 eine zusätzliche Hygienefachkraft in Vollzeit in der Wittmunder Klinik eingestellt; bisher war diese Position extern besetzt. Nach Angaben des hygienebeauftragten Arztes Dr. Hagen Behnke tritt sich überdies regelmäßig ein runder Tisch, an dem unter anderem auch Rettungsdienst und Pflegekräfte eingebunden sind. Derzeit sind vor allem die MRGN-Keime auf dem Vormarsch, die sich laut Dr. Behnke über Touristen in Südeuropa (Griechenland, Italien, Türkei) im Norden ausbreiten und etwa die Darmflora infizieren.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Wittmunds Krankenhaus hat eine gute Zukunft

Cornelia Rundt zu Gast

Cornelia Rundt (l.) wird von Alfred Siebolds und Holger Heymann (MdL, r.) über die Baustelle
im Krankenhaus geführt 

 

Das Land Niedersachsen will in den nächsten Jahren mehr für Krankenhäuser ausgeben. So teilte es gestern Cornelia Rundt, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (SPD) bei einem Besuch im Wittmunder Krankenhaus mit. Denn neben den 120 Millionen Euro, die jährlich für die 180 Krankenhäuser zur Verfügung stehen, wird es in diesem Jahr einen Strukturfonds durch den Bund geben, aus dem 47 Millionen Euro fließen, das das Land mit 50 Prozent gegenfinanziert. Außerdem will Niedersachsen die so zusammengesetzten 94 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro aufstocken und zwar aus einem Sondervermögen. „So hoffen wir einfach, dass wir künftig durch finanzielle Förderung mehr erreichen können“, so Rundt zuversichtlich. Sie bescheinigte dem Wittmunder Krankenhaus, dass es ein Haus der Zukunft sei (Seite 1). Sie lobte die Ergänzung des Hauses durch Facharztpraxen, Apotheke, Gesundheitsamt, Bereitschaftsdienste und so weiter. Auch, dass das Haus einen Förderverein mit 500 Mitgliedern habe, der seit Gründung in 2003 Sachspenden im Wert von über 200 000 Euro geleistet habe, sei sehr erfreulich. Besonderes Lob sprach die Ministerin für die Wahl einer Patientenfürsprecherin aus, die das Krankenhaus jüngst durchführte. Im Hinblick auf die kriminellen Vorfälle im Krankenhaus Delmenhorst betonte sie, dass es sehr wichtig sei, wenn Menschen im Krankenhaus einen Ansprechpartner hätten, wenn ihnen etwas „unheimlich“ vorkomme. Es müsse eine Selbstverständlichkeit werden, dass Dinge zur Sprache kämen, ohne gleich einen Verdacht auszusprechen. Die Problematiken der Ärzteversorgung auf dem Lande und des Pflegenotstandes sprach sie ebenfalls an. Im Moment gäbe es noch keinen Mangel bei Ärzten, das Problem lasse sich aber für die Zukunft leicht ausrechnen. Bei der Pflege sei Niedersachsen absolutes Schlusslicht im Ländervergleich. Die Arbeitsbedingungen in der ambulanten Pflege seien schlecht, entlohnt werde die gleiche Arbeit in unterschiedlichen Ländern leider sehr verschieden. Das merke man besonders an den Ländergrenzen. In Niedersachsen ausgebildete Pflegekräfte, die in der Nähe von Hamburg wohnten, pendelten gerne, weil sie in der Hansestadt wesentlich mehr für gleiche Arbeit verdienen. Wittmunds Krankenhaus-Geschäftsführer Alfred Siebolds dankte der Ministerin beziehungsweise dem Land Niedersachsen für die Förderung der laufenden Baumaßnahmen, mit denen der Funktionsbereich neu strukturiert wird. „Nach Abschluss der laufenden Baumaßnahme, voraussichtlich Ende 2018, muss die betrieblich-bauliche Weiterentwicklung unseres Krankenhauses durch die Neustrukturierung der Krankenpflegestationen fortgesetzt werden“, so Siebolds, der eine entsprechende Projektanmeldung ankündigte. „An dieser Stelle habe ich die herzliche Bitte, auch diese Baumaßnahme mit einem deutlichen Landeszuschuss zu fördern“, fügte Siebolds hinzu, woraufhin die Ministerin nicht sogleich zusagte, aber zumindest gute Hoffnung in das Projekt setzte, da das Krankenhaus zu den förderwürdigen Häusern im Land gehöre.

 

 

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Urlaubszeit heißt auch Hochbetrieb

ZPA

 Das Team der Zentralen-Patienten-Aufnahme im Krankenhaus Wittmund ist auf die „heißen“ Sommertage bestens vorbereitet.

 

 

Die Urlaubszeit naht. Das ist die Zeit, in der die Patientenzahlen in der Notfallambulanz des Krankenhauses Wittmund stark ansteigen. Das Team der Zentralen-Patienten-Aufnahme (ZPA) ist darauf bestens vorbereitet. Das zeigt auch die Zertifizierung als „Lokales Traumazentrum“. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 11 000 Patienten in die Notfallambulanz des Wittmunder Krankenhauses, etwas mehr als die Hälfte davon wurden stationär aufgenommen. „In den Sommermonaten, wenn viele Urlauber in der Region sind, steigen die Patientenzahlen hier stark an. Dann sind wir besonders gefordert“, sagt Andrea Janssen, pflegerische Stationsleiterin der ZPA. Dabei ist das Aufgabengebiet des Teams, das eng mit den Ärzten der jeweiligen Fachabteilung zusammenarbeitet, weit gefächert. Dazu gehören unter anderem die Ermittlung und Zusammenstellung aller Ergebnisse beispielsweise von Blutuntersuchung, EKG, Röntgen oder Computer-Tomographie (CT). Die Untersuchung der Patienten übernimmt ein Arzt der jeweiligen Fachabteilung. Nach der Diagnose erfolgt die Festlegung des Behandlungspfades, möglicherweise werden auch bereits erste therapeutische Maßnahmen eingeleitet. Es fällt die Entscheidung, ob eine stationäre Behandlung erfolgen muss oder nicht. „Wenn viele Patienten in der Notfallambulanz sind, kümmern wir uns natürlich zuerst um die schweren Verletzungen und die eventuell vom Rettungsdienst angekündigten Notfälle“, erläutert die Stationsleiterin die Vorgehensweise. Die Einsätze der Rettungswagen und Notärzte werden bereits von der Rettungsleitstelle koordiniert. Zur Versorgung von schwerverletzten Patienten hält das Krankenhaus einen sogenannten Schockraum in der ZPA vor. Unter Beteiligung von Ärzten und Pflegekräften verschiedener Fachrichtungen werden hier zum einen die Vitalfunktionen des Patienten aufrechterhalten beziehungsweise wiederhergestellt. Er wird apparativ überwacht, wenn notwendig beatmet und der Kreislauf wird im Rahmen der Schockbekämpfung mit Infusionen und Transfusionen stabilisiert. Weiterhin können lebensrettende Soforteingriffe durchgeführt werden. Weitere diagnostische Schritte wie CT oder Röntgenaufnahmen erfolgen direkt. „Für diese Notfälle gibt es in Wittmund ein spezielles Schockraum-Management mit einem entsprechenden Alarmierungsplan, so dass sehr schnell und koordiniert Hilfe geleistet werden kann“, erläutert Andrea Janssen. Für diese Abläufe und Strukturen wurde das Krankenhaus Wittmund als „Lokales Traumazentrum“ zertifiziert. Es wird – je nach Qualifikation und Ausstattung – zwischen lokalen, regionalen und überregionalen Traumazentren unterschieden. Ein Traumzentrum ist immer einem Trauma-Netzwerk angeschlossen, für Wittmund ist es das Trauma-Netzwerk „Oldenburg- Ostfriesland“. Fest steht: Die Notfallambulanz im Krankenhaus Wittmund ist bestens auf die bevorstehenden „heißen Tage“ vorbereitet.

 

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Babyboom zum Schluss

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 Vier Babys erblickten an Silvester im Krankenhaus Wittmund das Licht der Welt. Unser Bild zeigt v. l. die stolzen Mütter mit ihren Neugeborenen, Nadine Stücke mit Sohn Nils (Schortens), Lena Lindena mit Tochter Grete (Schwittersum), Sandra Dirks mit Sohn Jore (Waddewarden) und Nicole Binkhorst mit Sohn Vincent (Schortens).

 

Normalerweise berichtet der HARLINGER zu Beginn eines Jahres über die Neujahrsbabys. Doch die halten sich in diesem Jahr noch vornehm zurück. Stattdessen wollten gleich vier Babys noch unbedingt in 2015 ans Licht der Welt, und zwar in der Geburtenstation des Krankenhauses Wittmund. Erst an Heiligabend kam dort ein „Christkind“ zur Welt. Die Eltern kamen aus Großefehn. Zwei Tage zuvor war mit Frida das 400. Kind im Krankenhaus Wittmund geboren worden. Diese Eltern hatten sich ebenso wie die Eltern des „Christkindes“ ganz bewusst für das Krankenhaus Wittmund entschieden. So auch die Mütter und Väter der Silvesterbabys: Um 0.56 Uhr brachte Nicole Binkhorst aus Schortens ihren Sohn Vincent (52 Zentimeter, 3240 Gramm) zur Welt. Um 2.40 Uhr gebar Lena Lindena aus Schwittersum (Dornum) ihr zweites Kind, Tochter Lena (48, 2700). Um 6.46 Uhr folgte die Geburt des Sohnes Jore (52, 3320) von Sandra Dirks aus Waddewarden. Und um 11.20 Uhr freute sich Nadine Stücke aus Schortens über ihr erstes Kind, Sohn Nils (53, 3700). Alle Mütter und Väter hatten sich wiederum gezielt für eine Geburt im Krankenhaus Wittmund entschieden und lobten die Betreuung durch die Hebammen, Ärzte, Stationsschwestern sowie die familiäre Atmosphäre. Kai Stücke, Vater von Nils, ergänzte nach dem ersten Wickeln: „Hier wird einem in jeder Situation sofort geholfen.“

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Zertifizierung zum Endoprothetik-Zentrum ist Ergebnis erfolgreicher Teamarbeit

Das Wittmunder Krankenhaus macht mit medizinischen Leistungen auf sich aufmerksam: Künftig kann die Klinik auch mit dem Qualitätssiegel Endoprothetik- Zentrum auftreten. Das entsprechende Zertifikat bescheinigt dem Haus, dass es alle Anforderungen erfüllt. Ein externes Auditteam, zwei Fachärzte und ein Vertreter aus dem Qualitätsmanagement, hat die Abläufe unter die Lupe genommen. Endoprothese ist der Ersatz eines kranken Gelenks durch ein künstliches Implantat. Diese Eingriffe, so weist es das Zertifikat aus, erfolgen in Wittmund auf höchstem medizinischen Niveau. Die Patienten können darauf vertrauen, dass in der Klinik künstliche Hüfte & Co. nach einem Verfahren eingesetzt werden, das fest definierte einheitliche Anforderungen an die endoprothetische Versorgung erfüllt. Anfang November waren die Experten des Zertifizierungsinstituts „ClarCert“ aus Ulm in Wittmund, um zu überprüfen, ob die geforderten Standards erfüllt werden. „Das war für uns richtig stressig“, betonte Chefarzt und Initiator der Zertifizierung, Dr. Bernd Sauer. Letztlich habe aber das gesamte Team überzeugt. In puncto Patientenbegleitung – von der Aufnahme bis zur Nachuntersuchung – rangiere die Klinik bundesweit sogar unter den Top 3, ergänzte Klinik- Geschäftsführer Alfred Siebolds

 

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Chefarzt Dr. Bernd Sauer zeigt h

ier zur Anschauung vergoldete Modelle von Knie- und Hüftprothesen. Eine Auszeichnung, die er schon 2010 erhielt.

 

 

 

 

 

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Am Ende eines langen Prozesses steht für das Wittmunder Krankenhaus die Zertifzierung zum Endoprothetik-Zentrum. Waren es 2003 gerade einmal drei implantierte Knieprothesen und 30 künstliche Hüftgelenke, so summiert sich die Fallzahl in diesem Jahr bereits auf rund 700. Bereits 2013 erhielt die Klinik dafür ein Siegel der AOK Niedersachsen. Das war ein zusätzlicher Ansporn für alle Beteiligten, sich nun auch der strengen Überprüfung des unabhängigen Instituts Clar- Cert“ zu unterziehen. Ab April 2014 wurde konsequent auf die Zertifizierung hingearbeitet. Dazu gehörte, den Behandlungspfad weiter zu entwickeln und zu verbessern. Die Prüfer, so erklärte Klinik-Geschäftsführer Alfred Siebolds gestern, hätten das Haus nach zwei Tagen durchaus beeindruckt wieder verlassen. Überzeugen konnte die Klinik unter anderem mit ihrer patientenorientierten Leistungstiefe: So gehört es zum Standard, dass Patienten in der Klinik täglich auch von Physiotherapeuten begleitet werden. Aber auch das freundlich-professionelle Arbeitsklima und die familiäre Atmosphäre hätten die Prüfer überzeugt, erklärte Landrat Matthias Köring, Aufsichtsratsvorsitzender der Krankenhaus gGmbH. Chefarzt Dr. Bernd Sauer, Initiator der Zertifizierungsanstrengungen, unterstrich gestern mehrfach den gelebten Teamgedanken: Mediziner (vier Hauptoperateure), Physiotherapeuten, Pflegekräfte, OP-Mitarbeiter, Sozialdienst und Verwaltung hätten von Anfang an für den Erfolg zusammengearbeitet und letztlich alle Vorgaben mehr als erfüllt. Auf dem Erreichten, so Dr. Sauer, werde man aufbauen: „Die Überprüfung hat auch gezeigt, wo wir noch besser werden können.“ Jährlich habe sich die Klinik nun einer Nachprüfung zu unterziehen. In den vergangenen Jahren hat sich das Wittmunder Krankenhaus mit der Endoprothetik bereits einen hervorragenden Ruf weit über die Kreisgrenzen hinaus erworben, hieß es gestern. Das Zertifikat drücke eine Qualität aus, auf die einerseits die Patienten vertrauen könnten, die andererseits aber auch die Zukunft der Klinik sichere.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Zeichen gegen die Krankenhaus-Reform gesetzt

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Am bundesweiten Aktionstag gegen die geplante Krankenhausreform haben sich auch 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses Wittmund beteiligt. Sie reisten als Repräsentanten für die gesamte Belegschaft nach Berlin und protestierten am Brandenburger Tor gemeinsam mit rund 10 000 Berufskollegen gegen den Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes. Begleitet wurden sie von fünf Beschäftigten des Nordwest-Krankenhauses Sanderbusch. In Wittmund machten diejenigen Krankenhaus-Beschäftigten, die wegen der Versorgung der Patienten vor Ort in Wittmund bleiben mussten, bereits einen Tag vorher ihrem Ärger im Rahmen einer „Aktiven Mittagspause“ Luft. Dabei ließen sie etliche Luftballons mit Protestkarten gegen die geplante Reform gen Himmel ziehen. Auf den Karten informierten sie über ihre Forderungen an die Politik: Erwartet wird eine „faire Bezahlung für gute Arbeit“. Es muss eine vollständige Finanzierung der Personal und Sachkosten der Krankenhäuser sowie eine auskömmliche Finanzierung der Investitionen ermöglicht werden. Nur so könne auch in Zukunft die Versorgung der Bevölkerung mit stationären Krankenhausleistungen gesichert werden, heißt es in den Forderungen. Die Krankenhäuser mahnen mit dem bundesweiten Aktionstag zudem, die in Niedersachsen bestehende Investitionslücke von 1,5 Milliarden Euro zu schließen. Auch hierfür bietet das Gesetz keine nachhaltige Lösung. In etlichen Kliniken bestehe ein großer Bedarf an Investitionen oder besserer sachlicher Ausstattung. In ganz Deutschland beteiligten sich zahlreiche Krankenhäuser an dem Aktionstag, zu dem die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft gemeinsam mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft aufgerufen hatte, um gegen die Reform Flagge zu zeigen (wir berichteten). „Wenn die Politik sich einer sinnvollen Reform verweigert, wird dies nicht die letzte Aktion gewesen sein“, so die Klinik-Belegschaft.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Krankenhaus zum Anfassen

Gewerbeschau 2015 2„Wir sind doch gar kein klassisches Gewerbe.“ Das dachten sich die Mitarbeiter des Wittmunder Krankenhauses, als sie vor zehn Jahren ein Schreiben von „proWittmund“ erhielten und gefragt wurden, ob sich die Klinik mit einem Stand an der Gewerbeschau beteiligen will. Jetzt waren Ärzte, Pfleger, Schwestern und der Förderverein wieder drei Tage auf der Gewerbeschau vertreten und man kann mit Recht behaupten – der Stand, der ohnehin mit 22 Metern der größte ist, war super frequentiert. „Wenn sich die Besucher bei uns informiert haben, fassen sie auch schnell den Mut, die ein oder andere Behandlung nicht mehr aufzuschieben. Das baut Ängste ab“, sagt Edeltraut Coordes, die den Stand seit zehn Jahren organisiert und so auch in diesem Jahr, auch wenn sie in Ruhestand gegangen ist. 2005 hatten sich die Mitarbeiter überlegt, dass es keine bessere Möglichkeit gibt, das gesamte und breite Leistungsspektrum des Krankenhauses einmal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Und die Interessierten nehmen das gerne an: Sie erleben Ärzte und das Krankenhaus zum Anfassen. Davon mal abgesehen ist hier immer etwas zu entdecken, sei es mit der Endoskopie „Gummibären“ herausoperieren oder sich von Dr. Bernd Sauer am nichtlebenden Objekt die Hüftgelenksoperationen erklären lassen. Und ob alles in Ordnung ist mit dem Blutdruck, das erfahren die Besucher auch. 2013 haben die Auszubildenden 800 Messungen durchgeführt. Das wurde getoppt, in diesem Jahr waren es 1560. Thema ist aber auch die Nachwuchsgewinnung und der Förderverein nutzte die Schau zur Mitgliederwerbung. „Für uns steht mit Sicherheit fest, wir sind auch 2017 wieder dabei“, so Edeltraut Coordes.

 

Gewerbeschau 2015

 

 

 

 

Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider informierte sich beim Eröffnungs- Rundgang bei fast allen 130 Ausstellern. Am Stand des Krankenhauses Wittmund ließ er sich Puls und Blutdruck messen. 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Dr. Bernd Sauer: Füße sind meine Leidenschaft

Sauer

„Füße sind mein Hobby, genauso wie Hände“, sagt Dr. Bernd Sauer und lacht. Im Jahr operiert er im Schnitt drei Füße pro Woche. Weit über die Grenzen des Landkreises hinaus hat sich der Chirurg, der seit elf Jahren am Wittmunder Krankenhaus arbeitet, einen Namen gemacht. Und das vor allem auch bei Frauen, die ihn oft aufsuchen – alle mit dem gleichen Problem – dem Hallux Valgus. Viele Frauen kennen diese Fehlstellung, die einem das schönste weibliche Hobby „Schuhe kaufen“ verleidet. Der Knochen des großen Zehs steht weit nach außen und die Zehe selbst verschiebt sich. Weite Schuhe müssen es dann sein, weiche flache Schuhe und vor allem darf nichts scheuern, denn der Hallux Valgus kann bei falschem Schuhwerk enorme Schmerzen hervorrufen. Von hübschen schmalen Pumps können Frauen mit diesem Problem nur träumen. Der Fuß drückt bei hochhackigen Schuhen zu sehr nach vorn und belastet die Zehen noch mehr.

Zertifizierter Fußchirurg „Es gibt verschiedene Ursachen für die Symptome“, erklärt Dr. Sauer, der nach einer vierjährigen Zusatzausbildung jetzt seit sechs Jahren zertifizierter Fußchirurg ist. Es hat nicht immer etwas damit zu tun, dass die Betroffenen über Jahre flasches Schuhwerk getragen haben, der Hallux kann auch genetisch bedingt sein. Und so können unbedachte Aussagen wie: „Das kommt von deinen schmalen Schuhen“, weh tun. Denn wer einen Hallux Valgus in ausgeprägter Form hat, kann niemals zierliche Schuhe tragen. Fakt ist, das es in den meisten Fällen Frauen trifft.

 

Füsse

Keine Schönheits-OP Bevor sich der Hallux Valgus in seiner „ganzen Pracht“ ausbilden kann, gibt es aber Möglichkeiten, ihn einzuschränken – aufzuhalten sozusagen. „Fußgymnastik ist sehr wichtig, das unterstützt die Muskulatur“, erklärt der 60-jährige Fachmann. Auch sollten Frauen, die tagsüber berufsbedingt oder, weil es einfach schön ist, hochhackige Schuhe tragen, am Abend auf jeden Fall auf bequemes flaches Schuhwerk umsteigen. Einlagen können ebenfalls helfen, die Fehlstellung einzugrenzen und Barfuß ist gut. Wenn nichts mehr hilft, der Fuß anfängt zu schmerzen, in seltenen Fällen kann es zu Schleimbeutelentzündungen kommen, hilft nur noch eine Operation. Dabei ist dieser Fuß-Eingriff nicht als Schönheits-OP zu bezeichnen. Der Grund, warum viele Patienten, übrigens gehört der Hallux Valgus mit über 20 Prozent zu den häufigsten Fußfehlstellungen, sich operieren lassen, liegt auch daran, dass sich die Operationsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren stetig verbessert haben, erklärt Dr. Bernd Sauer. Je nach Schweregrad können mit Schrauben und Metallplatten die Zehen gerichtet werden. In jedem Fall aber dauert der Heilungsprozess mehrere Wochen. „Es ist immerhin ein Engriff in den Knochen, das dauert, bis er wieder verheilt ist“, sagt der Facharzt.

Gut aufgehoben Bei jeder Operation, die Dr. Sauer durchführt, und dazu gehören bei weitem nicht nur die Hallux-Valgus- OPs, ist es ihm wichtig, den Patienten mitzunehmen. „Er muss wissen, was wir machen und wie wir es machen“, sagt der sympathische Chirurg. Und so kann der Arzt auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, denn durch sein Können hat er viele Menschen glücklich gemacht und ihnen ein neues Lebensgefühl verschafft. Und wer sich mit dem Gedanken trägt, den Hallux Valgus operieren zu lassen, der sollte wissen, dass er im Wittmunder Krankenhaus gut aufgehoben ist.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Klinik-Ausbau kann starten

Abriss Garagen

Am Dienstag hat das Landeskabinett in Hannover ein 120-Millionen-Paket für die Krankenhäuser beschlossen. Das Erfreuliche: Auch das Wittmunder Krankenhaus steht auf der Liste. Die Klinik „erhält für die Neustrukturierung des Funktionsbereiches zwei Millionen Euro“, heißt es in einer Mitteilung des niedersächsischen Sozialministeriums. Bemerkenswert ist folgendes Zitat von Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD): „Wir investieren ausschließlich in starke Projekte. Eine Verteilung von Investitionsmitteln nach persönlichen Vorlieben für einzelne Standorte gehört der Vergangenheit an.“ Damit können sich Landrat Matthias Köring und Krankenhaus-Geschäftsführer Alfred Siebolds bestätigt fühlen. Schließlich haben sie in zahlreichen Gesprächsrunden in der Landeshauptstadt auf die Stärken des Wittmunder Klinik hingewiesen und für den notwendigen Ausbau geworben. Nun sollen die ersten Baumaßnahmen zügig in Angriff genommen werden. Zunächst ist nach Angaben von Siebolds der hintere Bereich der Klinik an der Reihe: Die Mietgaragen in dem Areal werden komplett abgerissen, die Mietverträge sind gekündigt. Dort entstehen übergangsweise Behelfsparkplätze. Denn direkt bei der Klinik wird der Platz für die Baufläche benötigt. Wenn diese eingerichtet ist, soll zunächst die Liegendhalle für den Rettungsdienst abgerissen werden. Für eine Übergangszeit werden die Rettungswagen den jetzigen Lieferanten- Eingang ansteuern. Siebolds: „Wenn diese vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen sind, wollen wir Anfang 2015 mit dem Aufbau beginnen.“ Der Funktionstrakt wird um 15 Meter nach vorne verlängert – über alle drei Etagen. Er soll Ende 2017 komplett fertig sein. Bis 2020 soll dann das Krankenhaus in weiteren Bauabschnitten „auf links“ gedreht werden, mit Eingang und Zufahrt von der Südumgehung. Insgesamt werden rund acht Millionen Euro investiert. Der Landkreis übernimmt 40 Prozent der Kosten; das Land hat für alle Abschnitte 60 Prozent in Aussicht gestellt.

 Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Auch auf Reisen genügend Luft im Reisegepäck dabei

 

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Gut besucht war gestern der Stand der Auricher Selbsthilfegruppe COPD (chronic obstructive pulmory disease), in der sich Menschen mit chronischer Lungenkrankheit regelmäßig treffen. „Viele Patienten wissen nicht, was ihnen bei dieser Krankheit Linderung und sogar vorübergehenden Stillstand verschaffen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier klären wir auf“, sagt Gisela Rademacher, selbst betroffen und gestern im Foyer des Wittmunder Kreiskrankenhauses mit dabei. Auch wüssten viele Menschen nicht, was ihnen Ärzte zur Verbesserung bei diesem Krankheitsbild verschreiben können, beziehungsweise welche ärztliche Versorgung finanziell durch Krankenkassen übernommen wird. Wie zum Beispiel die mobile Sauerstoff-Flasche, die sich durch ein Akku in jeder Steckdose aufladen lässt und somit auch das Reisen ermöglicht. Das Gerät wiegt etwas mehr als zwei Kilo. „Das können auch eher schmächtige Menschen wie ich während eines Ausflugs tragen“, meint Ralf Weissig, Vorsitzender der Selbsthilfegruppe. Jörg Grünfeld von der Sanitätsfirma Deppermann führte eine solche Flasche und deren Bedienung vor.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

WM öffnet die Herzen

 

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Auf der Station 1 des Wittmunder Krankenhauses steigt die Vorfreude auf die heute beginnende Fußballweltmeisterschaft. Auch Patient Christian Rosenbaum aus Hoffenheim (Mitte) ließ sich von der Begeisterung anstecken.

Ausnahmesituation in Schwarz-Rot- Gold. Die deutschen Farben bestimmen derzeit auch das Bild auf der Station 1 des Wittmunder Krankenhauses. „Viele Patienten lassen sich von der Euphorie der Fußballweltmeisterschaft anstecken“, berichtet Gesundheits- und Krankenpflegerin Sara Luce, die zusammen mit ihrer Kollegin Anja Tjardes für die Dekoration an den Zimmertüren und am Dienstzimmer auch mit sämtlichen Länderflaggen sorgte. „Seit dem Sommermärchen 2006 bin ich so richtig infiziert“, erzählt die Fußballnärrin. Und im Dienst habe sie erlebt, dass derartige Aktionen die Herzen der kranken Menschen öffnen können. In allen Patientenzimmern könnten für den Zeitraum der WM die Fernseher kostenfrei genutzt werden. Die Ergebnisse tragen die Patienten dann zusammen mit dem Fachpersonal sukzessive in ausgehängte Spielpläne ein. 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Dass tausendste Baby

 

 Im März konnte das Krankenhaus das tausendste Baby in der Babygalerie begrüßen.1000 Baby

 

Phillip Stancovic und seine Mammi wurden mit einem Gutschein (Babypasss 1) vom Fotostudio Lichtblick überrascht.

 

 

Klinik überdurchschnittlich gut bewertet

 

Das Krankenhaus Wittmund ist bei einer Patientenbefragung durch die Techniker Krankenkasse überdurchschnittlich gut bewertet worden. In der Studie, bei der die TK rund 21 500 Patienten bundesweit zu ihrer Zufriedenheit mit der Klinikbehandlung befragte, erreichte Wittmund mit einer allgemeinen Zufriedenheit von 87 Prozent den besten Wert, gefolgt vom Borromäus-Hospital Leer mit 85 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 79,1 Prozent. Die Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich kommt auf 74,8; das Klinikum Leer auf 74,4 und das Klinikum Emden auf 74,2 Prozent an Zufriedenheit. „Wir freuen uns natürlich über dieses Ergebnis und nehmen solche Befragungen sehr ernst“, sagte Wittmunds Klinik-Geschäftsführer Alfred Siebolds gestern. Das Krankenhaus stehe im Wettbewerb gut da. Gleichwohl gebe es immer auch Verbesserungspotenzial. Alfred Siebolds: „Wir haben – wie andere Häuser auch – zurzeit ein Problem mit der Unterbringung.“ Die Zahl der Patienten steige kontinuierlich, der Platz werde knapp. „Das ist sicher auch eine Folge der demografischen Entwicklung“, so Siebolds. Hier sei auch die Politik gefordert.

Klinikbewertung Harlinger

Bei einer Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse schnitt das Krankenhaus Wittmund – hier eine Aufnahme vom Tag der offenen Tür 2012, sehr gut ab.

 

 

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

 

Schüler übernehemen Station 1

Gruppenfoto

 „Die Patienten waren alle so zufrieden. Die jungen Leute haben sich so sehr um ihr Wohlergehen gekümmert“, sagte Petra Bruners von der Pflegedienstleitung des Wittmunder Krankenhauses gestern in einem Pressegespräch. Anlass für die zufriedenen Patienten war die Betreuung durch 25 Gesundheits- und Krankenpflegeschüler des dritten Ausbildungsjahres der Gesundheitsschule Osterholz,mit der das Wittmunder Krankenhaus seit 44 Jahren, so der stellvertretende Geschäftsführer Gerhard Bohlen, eine Kooperation pflegt. Von den 25 Frauen und Männern im Alter von 18 bis 26 Jahren kamen 14 aus Osterholz. Sie alle kümmerten sich um das Wohl der Patienten auf Station eins, innere Medizin. Im Rahmen des Projektes „Schüler übernehmen eine Station“ (SüS), können die Auszubildende die Theorie, die sie in der Gesundheitsschule lernen, 14 Tage lang in die Praxis umsetzen. Dienstpläne werden erstellt und die Schüler teilen sich den unterschiedlichen Schichten zu. Patienten und Besucher erhalten umfangreiches Informationsmaterial, und es werden Absprachen mit der Stationsleitung und den Mitarbeitern getroffen. Die Auszubildenden üben sich an dem alltäglichen und eigenverantwortlichen Berufsleben als optimale Vorbereitung auf das Examen. Die Stationsleitung, Praxisanleiter und die Lehrer der Gesundheitsschule halten sich im Hintergrund, um Probleme zu klären und in Notfallsituationen auszuhelfen. Verschiedene Berufsgruppen haben mit den Berufsanfängern kooperiert: Fachärzte, Physiotherapeuten sowie labormedizinisches Personal unterstützten sie dabei. „Theoretische und praktische Vorkenntnisse können somit gezielt geübt und vertieft werden. Dies ist eine Chance für die Schüler, ein Gesamtbild der komplexen Tätigkeit der Gesundheits- und Krankenpflege kennen zu lernen“, erklärte der Lehrer Hilko Schönbusch. „Das ist eine super Erfahrung, wir haben viel gelernt, vor allem das eigenverantwortliche Arbeiten“, sagte die 18-jährige Natalie Gerdes. Sie hatte zusammen mit David Müller aus Osterholz die Stationsleitung übernommen. „Es ist wichtig, dass die beiden in ihrer Position auch gelernt haben, sich mit Kritik der Mitschüler auseinanderzusetzen“, sagte „echte“ Stationsleiterin Angelika Osterkamp. Alle hätten sich das Verrauen des Pflegepersonals und der Patienten wirklich verdient, bestätigte auch Praxisanleiterin Dagmar Heldt- Schneider. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Station eins derzeit fast schon übervoll ist. „Wir haben hier derzeit 30 Patienten“, erklärte der stellvertretende Pflegedienstleiter Eckhard Meier.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Qualitätssiegel für Klinik

 

Das Krankenhaus QualitaetssiegelWittmund ist gestern für gute Hüftgelenk-Operationen mit einem Qualitätssiegel der AOK Niedersachsen ausgezeichnet worden. Diese positive Beurteilung erhalten 2013 nur drei der insgesamt 106 Kliniken im Land. Grundlage für die Studie sind Abrechnungsdaten der AOK. Danach gibt es nach Hüftgelenk-OPs in Wittmund nur selten Komplikationen, etwa durch Wundinfektionen oder einen Oberschenkelbruch. „Dies gibt Patienten die Sicherheit, dass sie hier gut behandelt werden“, sagte AOK-Regionaldirektor Dr. Norbert Hemken. Landrat Matthias Köring, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Krankenhaus gGmbH, zeigte sich hocherfreut: „Diese Auszeichnung zeigt, dass wir gut aufgestellt sind. Unser Klinikbetrieb ist in Ost-Friesland nicht mehr wegzudenken.“ Köring als auch Klinik-Geschäftsführer Alfred Siebolds und Chefarzt Dr. Bernd Sauer hoben die Verdienste nicht nur der Ärzte, sondern auch der Schwestern, Pflege- und anderer Kräfte hervor. „Diese Qualität ist nur durch ein gut funktionierendes Team möglich“, sagte Dr. Sauer. Das jetzt verliehene Qualitätssiegel bestätige zudem den Weg der Klinik, sich auf den demografischen Wandel einzustellen. Im Krankenhaus Wittmund werden jährlich rund 672 Hüft- Operationen vorgenommen. Die Implantation kostet ab 6800 Euro; die Rehabilitation ab 1900 Euro. Ebenso gut wie bei Hüftgelenken hat die Klinik auch bei den Kniegelenks- Operationen abgeschnitten. Jährlich gibt es hier 611 Eingriffe dieser Art. Die AOK bewertet die Ergebnisdaten der Krankenhäuser jedes Jahr neu. Köring berichtete noch über den geplanten großen Umbau der Klinik. Etwa 16 Millionen Euro sollen investiert werden; mit dem Start der Arbeiten rechnet er Ende 2014/Anfang 2015. „Das klingt sehr gut – andernorts wird über Fusionen nachgedacht, hier über den Umbau und die Modernisierung“, sagte Tanja Harfst, Regionalbereichsleiterin der AOK.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Wittmunder Krankenhaus setzt sich an die Spitze

 

Wittmunder KH setzt sich an die Spitze

Mit einer Gesamtzufriedenheit von 85,9 Prozent hat sich das Kreiskrankenhaus Wittmund bei einer großen Patienten-Befragung in der Spitzengruppe niedersächsischer Kliniken platziert (siehe Seite 1). Grundlage ist die Auswertung eines standardisierten Fragebogens, den ehr als 50 000 AOK-Patienten im Bundesland zwischen November 2011 und April 2013 beantwortet haben. Die AOK sendet den Bogen mit insgesamt 15 Fragen routinemäßig an Versicherte, die stationär behandelt wurden. Die Ergebnisse sind bei der AOK und im Internet abrufbar. Damit können Ratsuchende nun auch die Erfahrungen anderer Patienten mit den für sie selbst in Frage kommenden Krankenhäusern nutzen. „Bei der Wahl eines Krankenhauses verlassen sich viele bisher auf ihren Arzt oder die Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Die Auswertung der Daten von mehreren tausend Patienten sehen wir als gute Ergänzung hierzu“, erläutert Der AOK-Regionaldirektor Jürgen Thiedemann. Zu den Kategorien der Patienten- Befragung gehören unter anderem die Zufriedenheit mit der ärztlichen und pflegerischen Versorgung sowie mit der Organisation und dem Service des jeweiligen Krankenhauses. Im Bundesdurchschnitt würden 82 Prozent der Befragten das Krankenhaus weiterempfehlen, in dem sie behandelt wurden. Damit stehe Wittmund viel besser da. Auch was die Zufriedenheit mit der ärztlichen Versorgung angeht, kann Wittmund stolz sein. 87 Prozent der 505 Befragten im Wittmunder Krankenhaus fühlen sich gut versorgt. Bei dem gleichen Wert liegt auch die pflegerische Betreuung. „Das alles macht uns sehr stolz“, sagte Landrat Matthias Köring, der vor allem den 330 Beschäftigten im Krankenhaus für ihre Arbeit dankte.

 Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Plattdeutsch steht wieder im Fokus

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Ein Huhn huscht aus dem geöffneten Stall, springt aufs Skateboard und fährt los. Geht nicht? Das Huhn ist Motiv auf einer Postkarte zur Aktion „Platt is cool“ von der Ostfriesischen Landschaft. „Geiht nich giff’t nich“ steht auf der Karte, ein Ausspruch, den man ruhig mal in plattdeutsch verwenden darf, wenn man hier in der Region lebt.Um die plattdeutsche Sprache und das Bemühen, sie zu erhalten, geht es im September bei der Stadt Wittmund, die wie in den beiden Vorjahren bei der Aktion „Septembermaant is Plattdüütskmaant“ mitmacht und dafür auch genügend Material wie Postkarten und Flyer und sogar Spiele von der Ostfriesischen Landschaft erhalten hat, die diesen Monat fürs Plattdeutsche organisiert. Im Monat September wird jeweils an einem Tag in einem Geschäft oder Betrieb vorwiegend plattdeutsch gesprochen. Mit Aufstellern und Plakaten machen die Betriebe darauf aufmerksam. Auch in Leerhafe und Burhafe machen die Geschäfte wieder fleißig mit. Außerdem sind die Plattdeutschbeauftragten Wilhelm Ihnen und Ulfert Janssen fast täglich unterwegs, um die Betriebe bei dieser Aktion zu unterstützen. Auch die Gemeinde Friedeburg beteiligt sich in diesem Jahr, wird ihre Aktionen aber noch gesondert vorstellen. Neben dem Plattdeutsch- Schwerpunkt in den Betrieben wird es wie im Vorjahr viele bunte Aktionen geben: Den Auftakt macht ein Gottesdienst in plattdeutscher Sprache am 1. September in Eggelingen um 10 Uhr. Aktionen gibt es beim Mühlenfest der Siuts-Mühle, bei Live im Park im Schlosspark, beim Tag des offenen Denkmals in der Peldemühle. Es wird Stadt- und Kirchenführungen, gehalten in Platt, geben. Auch beim Erntedankfest sind Wilhelm Ihnen und Ulfert Janssen wie im Vorjahr wieder mit einem Stand vertreten. Hier wird es einige tolle Präsente zu gewinnen geben für alle, die beim Plattdeutsch-Quiz mitmachen. Um diese Preise geht es aber auch bei den anderen Aktionen im September. Im Krankenhaus steht die Sprache unserer Region am 23. September im Mittelpunkt. Die plattdeutschsprechenden Ärzte und Schwestern machen sich mit Anstecknadeln für ihre Zweitsprache kenntlich, sodass Patienten wissen: Hier kann ich plattdeutsch sprechen. Die beiden Plattdeutschbeauftragten werden hier einen Informationsstand haben, den unter anderem auch die neuen Auszubildenden im Krankenhaus besuchen können. Am 25. September gibt es einen Vorlesenachmittag im Sniederhus und die Rätseler des plattdeutschen Silbenrätsels unserer Zeitung treffen sich am26. September im Rathaus.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

 

Kindern Angst vor der Klinik nehmen

AufzeichnenZwei Kindergartengruppen der Robert- Koch-Straße waren zu Besuch im Krankenhaus Wittmund. Das Thema „Krankenhaus“ wurde im Kindergarten vorbereitet. Der krönende Abschluss ist dann der Besuch in der Klinik. Nach der Begrüßung in der Eingangshalle zeigte Jens Pinn, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist und selbst vor 33 Jahren einmal im Robert-Koch-Kindergarten gearbeitet hat, den Kleinen in der Zentralen Patientenaufnahme, was dort passiert. Im Labor konnten die Mädchen und Jungen erfahren, was mit den Blutproben passiert. Eine weitere Station war die Röntgenabteilung, in der die Kinder erraten mussten, was die Bilder so hergaben. Vor allem aber das Gipsanlegen gehört für die Kinder zu den Highlights des Besuches. Außerdem hatten die Steppkes großes Glück, sie durften nämlich einen Rettungswagen, der gerade nicht im Einsatz war, besichtigen. Die Wagenbesetzung hat den Kindern gezeigt, was dort alles möglich ist. Nach einem kurzen Betätigen des Blaulichts und des Martinshorns erlebten die Kinder einen aufregenden Abschluss. Die mit Bonbons gefüllten Spritzen erhielten die Kleinen als kleine Aufmerksamkeit für ihr Interesse.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Weiterer Spezialist verstärkt Klinikteam

Mit der Neueinstellung von Dr. Peter Bichmann gesellt sich ein weiterer Spezialist zum Team der Wittmunder Klinik. Der Oberarzt wird an der Seite von Chefarzt Dr. Bernd Sauer den Leistungsbereich in der Chirurgie und Orthopädie erweitern und dabei insbesondere die Kinderorthopädie in Wittmund etablieren. Die Klinik sei damit für die Zukunft fachlich noch besser aufgestellt, freuten sich gestern Landrat Matthias Köring, Klinik-Geschäftsführer Alfred Siebolds und Chefarzt Sauer. In Wittmund sieht Dr. Bichmann eine gute Perspektive, in seinen Spezialbereichen neue Patienten für das Krankenhaus zu gewinnen. Seit 2007 wohnt der Facharzt mit seiner Familie in Jever. Zu seinen Beweggründen vom Nordwestkrankenhaus (NWK) Sanderbusch nach Wittmund zu wechseln, gehörte auch die Perspektive, mit Dr. Sauer zusammenarbeiten zu können. Er freue sich darauf, so der 45- Jährige gestern gegenüber unserer Zeitung. Seit Anfang April ist der Mediziner in Wittmund tätig. Köring und Siebolds sind überzeugt, dass das Wittmunder Krankenhaus mit dem Engagement des Spezialisten weiter an Profil gewinnt und seinen guten Ruf weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bestätigen wird. Auf die hohe Qualität der Leistung lassen die statistischen Daten schließen, die Siebolds gestern präsentierte. Demnach hat sich allein die Belegungszahl der Chirurgie seit 2003 von 1690 auf 3125 im Jahr 2012 nahezu verdoppelt. 2003 nahm Chefarzt Dr. Sauer seine Arbeit in der Klinik auf. Kontinuierlich steigt die Zahl der Patienten, die stationär behandelt werden. Waren es 2010 insgesamt 7197, so ließen sich 7674 Menschen von den Wittmunder Krankenhausärzten behandeln und vom Pflegepersonal versorgen. Die gute Entwicklung ist für Köring und Siebolds das Argument, die Planung für den zweistufigen Ausbau des Krankenhauses zu forcieren. Die Architektenleistungen seien inzwischen vergeben, nun werdeman seitens der Verwaltung zügig die Antragsunterlagen fürs Ministerium zusammenstellen. Möglichst Ende 2014 soll mit den Arbeiten begonnen werden – zunächst im Funktionsbereich. Seitens des Landkreises Wittmund sind die Weichen gestellt: In der Finanzplanung ist der Eigenanteil bis einschließlich 2016 berücksichtigt.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Eröffnung der Ausstellung zur Früherkennung

Aufklärung der Bevölkerung ist das große Anliegen

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Carsten Pfeil von der Niedersächsischen Krebsgesellschaft aus Hannover (rechts) eröffnete die Ausstellung „Früherkennen statt verdrängen“ im Wittmunder Krankenhaus

„Früherkennen statt verdrängen“ – unter dieser Überschrift hat die Niedersächsische Krebsgesellschaft, vertreten durch Carsten Pfeil, am Mittwoch eine Ausstellung im Wittmunder Krankenhaus eröffnet. Dabei solle deutlich gemacht werden, dass Krebs kein unabänderliches Schicksal ist. Seiner Freude, dass die Wanderausstellung zur Krebsfrüherkennung auch in Wittmund zu sehen sei, gab Alfred Siebolds, Geschäftsführer des Wittmunder Krankenhauses, Ausdruck. „Die Ausstellung hat hier im Eingangsbereich einen guten Platz, viele Menschen kommen hier vorbei und können davon profitieren“, ist er sich sicher. Anhand vieler Bildtafeln können sich die Besucher über Prävention und Früherkennung verschiedener Krebserkrankungen informieren. Außerdem könne auch viel über eine gesunde Lebensweise, die das Krebsrisiko senke, erfahren werden. Umfangreiches Material liegt zur kostenlosen Mitnahme bereit. Es gehe um einen Sensibilisierungsprozess der Bevölkerung, erläutert Pfeil das Ziel der Ausstellung. Immerhin habe sich in den letzten Jahren viel verbessert in puncto Früherkennung, vieles gehöre inzwischen zu den Regelleistungen der Krankenkassen. Das bestätigte auch Matthias Bösking, Chefarzt der Inneren Abteilung des Krankenhauses. Viele Patienten seien erstaunt, wie unkompliziert die meisten Untersuchungen zur Früherkennung seien. Vor allem für Darmkrebs, der immer noch die höchste Sterblichkeitsrate bei den Krebserkrankungen habe, gelte die Erkenntnis, dass es kaum eine erfolgreichere Früherkennung geben könne. „Das eröffnet viele Behandlungsmethoden, wenn es frühzeitig erkannt wird“, sagt der Gastroenterologe. Leider werde die Früherkennung viel zu wenig genutzt, hebt Pfeil hervor. Nur jede zweite Frau und jeder fünfte Mann nutzen die Möglichkeiten zur Krebsfrüherkennung. Frauen sollten ab einem Lebensalter von 20 Jahren undMänner ab dem Alter von 45 Jahren an den vorgesehenen Untersuchungen teilnehmen. Die Beteiligungsquoten stagnieren allerdings in Niedersachsen. Das ließe sich für den Landkreis Wittmund ebenso sagen, bestätigte Bösking. Deshalb sei das Anliegen und die Hoffnung, die diese Ausstellung trage, den Menschen die Angst vor den Untersuchungen zu nehmen. „Angstmussman eher haben, wenn man nicht zur Untersuchung geht“, meint Bösking. Jährlich erkranken 40 000 Menschen in Niedersachsen neu an Krebs. Da helfe es nicht, den Kopf in den Sand zu stecken, sind sich auch die Vertreter der örtlichen Selbsthilfegruppen einig, die ebenfalls zur Ausstellungseröffnung ins Krankenhaus gekommen waren. Auch der Beitrag von Selbsthilfegruppen zur offenen Begegnung mit der Krankheit habe in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, sagt Johann Biller von Selbsthilfekontaktstelle im Landkreis. Das könne den Heilungsprozess oft günstig beeinflussen. Pfeil wies auch auf den „Vorsorgepass“ hin, den man kostenfrei dort bei der Ausstellung mitnehmen kann. Der Vorsorgepass gibt einen Überblick über das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm sowie Hinweise zu weiteren medizinisch sinnvollen Untersuchungen. Zudem bietet er den Patienten und den Ärzten die Möglichkeit, die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen zu dokumentieren und erinnert auch an den nächsten Untersuchungstermin. „Die Aufklärung der Bevölkerung ist unser Anliegen“, beschreibt Pfeil die Intention der Ausstellung. Mit der Ausstellung will die Niedersächsische Krebsgesellschaft Ängste und Vorbehalte abbauen. Zwar leben alle Menschen immer im Krebsrisiko, doch die Devise muss lauten, dieses Risiko nicht zu verdrängen, sondern ihm zu begegnen – um des Lebens willen.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Ärzte in den ländlichen Raum locken

Der zum Teil jetzt schon spürbare Ärztemangel in der Region war vorgestern Abend natürlich ein Thema bei der Präsentation des neuen Medizinstudiengangs der Universität Oldenburg in Wittmund. Vorgestellt wurde das Konzept vom Gründungsdekan Prof. Dr. Eckart Hahn im Verwaltungsgebäude der Sparkasse am Dohuser Weg.

 

Deren VorstandsvorsitzEMS-OGender Heinz Feldmann und Wittmunds Ehrenlandrat Henning Schultz fungieren seit September als örtliche Botschafter der Universität und luden Hahn zu dem Gespräch ein.

 

 

 

 

Laut dem Referenten wird damit zum Wintersemester 2012 zum ersten Mal seit 20 Jahren in Deutschland wieder ein neuer Medizinstudiengang eingerichtet. Das Projekt nennt sich übrigens „European Medical School Oldenburg- Groningen (EMS-OG)“ und setzt auf ein innovatives Lehrkonzept, bei dem die Studenten vor allem mit Blick auf ihre zukünftige fachpraktische Tätigkeit ausgebildet werden. Dem Namen entsprechend wird das Studium an zwei Standorten angeboten, die eng miteinander kooperieren. Weiter sagte Hahn: „Die neuen Mitarbeiter der Fakultät werden sich in der Region niederlassen, das bringt Vorteile für die heimische Wirtschaft.“ Doch noch mehr interessierten sich die hiesigen Ärzte während der Diskussion für Möglichkeiten, wie man die fertigen Mediziner nach Studienende im ländlichen Raum halten könnte. Der Vorschlag einer Niederlassungsverpflichtung wurde allgemein verworfen. Für Eckart Hahn führt ein Studium vor Ort grundsätzlich zu einer Verbesserung der Situation.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Aromapflege im Krankenhaus

Die Chefärzte sind überzeugt, nun steht dem sanftem Einzug der Aromapflegein den Alltag des Wittmunder Krankenhausesnichts mehr im Weg. In einem Pressegespräch machten
Assistenzärztin Dr. Insa Hilbers und Krankenschwester Insa Jürgens gestern deutlich,
dass man den neuen Weg als eine Ergänzung der Pflege ganz behutsam einschlagen werde.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

 

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Neujahrsbaby Meye

Meye ist das Wittmunder Neujahrsbaby!

Fröhliche Stimmung auf der Neugeborenenstation
des Wittmunder Krankenhauses:
Der kleine Stammhalter Meye Wilhelm August Backhaus,
das Neujahrsbaby im Landkreis,
brachte stolze 4010 Gramm auf die Waage, bei 54 Zentimetern Körperlänge.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

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Mehr zu Silverster und Neujahrsbaby in unserer Babygalerie

Ossiloop 2011

Ossiloop 2011: Zum 30. Geburtstag eine Premiere

Die Idee zur Anmeldung kam bereits im Sommer vergangenen
Jahres auf den Tisch. Im November startete der Aufruf mit der Frage, wer
nun dabei ist. In kürzester Zeit kamen 24 Anmeldungen zusammen.

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Finanzspritze für Klinik

Landkreis investiert über 1,5 Millionen Euro in das Krankenhaus

Der Landkreis Wittmund will in diesem Jahr kräftig in das Krankenhaus investieren.
„Wir setzen hier einen Schwerpunkt im Haushalt 2011“,
sagt Landrat Matthias Köring. Im Fokus steht dabei das neue Ärztehaus, das
zurzeit in den Himmel wächst.

 

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Krebs früh erkennen statt verdrängen

Ausstellung zur Früherkennung ist ab dem
22. Juni im Krankenhaus Wittmund zu sehen

Krebsvorsorge


 

 

Die Niedersächsische Krebsgesellschaft eröffnet am Mittwoch, 22. Juni, um12 Uhr im Krankenhaus Wittmund eine Ausstellung zum Thema Krebs.Die Ausstellung bis einschließlich 6. Juli im Eingangsbereich des Krankenhauses zu sehen.

 

 

Krebs ist eine Krankheit, der sich Menschen gerne entziehen, solange sie nicht
selbst betroffen sind. Mit der Ausstellung soll deutlich gemacht werden, dass Krebs
kein unabänderliches Schicksal ist, heißt es in einer Mittelung des Krankenhauses.
Viele Krebserkrankungen hätten durchaus gute Heilungschancen, wenn sie früh
genug erkannt werden. Deshalb sei es wichtig, regelmäßig an den jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teilzunehmen, die zu den Standardleistungen
der gesetzlichen Krankenkassen gehören. Frauen können sich ab dem Alter von 20 Jahren,Männer
ab dem Alter von 45 Jahren untersuchen lassen. Doch genau die Früherkennung
bereitet der Niedersächsischen Krebsgesellschaft Sorgen. Denn in Niedersachsen
nutzen nach ihren Angaben nur etwa 50 Prozent der Frauen und nur etwa 20 Prozent
der Männer dieses Angebot. Anhand übersichtlicher Bildtafeln können sich die Besucher
über die Prävention, Früherkennung und Warnzeichen von Krebserkrankungen
informieren. Zusätzlich liegen kostenlose Broschüren aus. Dazu gehört auch der „Vorsorgepass“
der Niedersächsischen Krebsgesellschaft. Der Vorsorgepass gibt einen Überblick
über das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm sowie über weitere
medizinisch sinnvolle Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs bei Frauen
und Männern. Zudem bietet er den Versicherten und Ärzten die Möglichkeit, die Teilnahme
an den Krebsfrüherkennungsmaßnahmen zu dokumentieren und erinnert
gleichzeitig an den nächsten Untersuchungstermin. Mit der Ausstellung will die
Niedersächsische Krebsgesellschaft auch Ängste und Vorbehalte abbauen. Neben der
Teilnahme an den jährlichen Früherkennungsuntersuchungen sei eine gesunde Lebensweise
mit viel Obst und Gemüse wichtig.

weitere informationen auf http://www.nds-krebsgesellschaft.de/

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Förderverein begrüßt 500. Mitglied


500stes_Mitglied

 

 

 

Der Vorstand des Fördervereins für das Krankenhaus Wittmund, Vorsitzender Dr. Bernd Weimar
(v. r.), Geschäftsführer Alfred Siebolds und Schatzmeister Stephan Janssen, begrüßten
das 500. Mitglied, Svenja Sander aus Asel, mit einem Blumenstrauß.

 

 

 

 

Allen Grund zur Freude hatten die Mitglieder des Fördervereins für das Krankenhaus Wittmund anlässlich ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung. Schließlich galt es, an diesem Abend das 500. Mitglied in ihren Reihen zu begrüßen. Svenja Sander aus Asel ist Mitglied Nummer 500. Als Begrüßungsgeschenk bekam sie einen Blumenstrauß vom Vorstand überreicht. Mitglied 499 ist Gerda Müller aus Ardorf, und die Nummer 501 darf Mona Janssen aus Wittmund für sich in Anspruch nehmen. „Wieder einmal war es die Wittmunder Gewerbeschau, die abermals dem Förderverein zu einem sprunghaften Mitgliederanstieg verhalf“, betonte der Vorstand um den Vorsitzenden Dr. Bernd Weimar, Schatzmeister Stephan Janssen und Geschäftsführer Alfred Siebolds. Denn schließlich lebt der Förderverein nur von den Mitgliedern und Spenden. „Wir sind ein gesunder und lustiger Verein“, bemerkte der Vorsitzende Dr. Bernd Weimar. „Seit dem Gründungsjahr 2003 konnten bereits über 100 000 Euro in die Ausstattung unseres Krankenhauses fließen“, lobte er. Den Erhalt der Gesundheit betrachten die Bürger als das Thema Nummer eins. Leider sehe man es jedoch in politischen Gremien etwas anders. Und daher sei es sehr erfreulich, dass der Zuwachs an Mitgliedern im Förderverein für das Krankenhaus Wittmund seit Anbeginn stetig zunehme. Zu der problematischen Umsetzung der Gesundheitsreformen hat das Krankenhaus auch mit aggressiver Abwerbung von Fachärzten zu kämpfen, bemerkte der Geschäftsführer Alfred Siebolds. Schatzmeister Stephan Janssen konnte in seinem Jahresbericht über die positive Entwicklung berichten. Im abgelaufenen Vereinsjahr gab es auch Veränderungen im Vorstand. Zu Beginn des Tagesordnungspunktes „Wahlen“ sprach Dr. BerndWeimar dem langjährigen Vorsitzenden Herbert Fischer seinen Dank für dessen unermüdlichen Einsatz im Verein aus. Als Beisitzer scheiden Helga Renken und Dr. Rainer Töllkötter aus dem Vorstand aus. Zur Nachfolgerin im Südkreis wurde Ingrid Roth (Krankentransport Ackermann) und für das Wittmunder Stadtgebiet die niedergelassene Chirurgin Beate Glöckner einstimmig gewählt. Als weitere Beisitzer wurden Edda Herzog, Käthe Hübner und Waltraut Schultz einstimmig wiedergewählt. „Als Schmankerl zum Abschluss“, kündigte der Vorsitzende den plattdeutschen Vortrag von Edeltraud Coordes an, die in einer gelungen Art über die Wichtigkeit der plattdeutschen Sprache im Krankenhaus berichtete. Insbesondere ältere Patienten seien immer wieder froh und auch dankbar dafür, im Krankenhaus plattdeutsch sprechende Mitarbeiter anzutreffen, sagte Edeltraud Coordes. Informationen über den Förderverein und das Krankenhaus Wittmund unter.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Persönlichen Kontakt stärken

Wenn man über die Stationen im Wittmunder Krankenhaus geht, kann man seit einigen Wochen etwas Neues entdecken: Auf jeder Station gibt es nun einen großen Rahmen mit kleinen Fotos darin – „jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter, der oder die Patientenkontakt hat, ist hier zu finden“, berichtet Edeltraut Coordes, Beauftragte für Qualitätsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit im Haus. Das Projekt habe schon eine längere Vorbereitungsphase gebraucht. Erfreulich sei vor allem, dass alle bereit waren mitzumachen. „Gerade im Schichtbetrieb fällt es den Patienten manchmal schwer, sich an Namen und Gesichter zu erinnern“, erläutert Coordes. Deshalb ist es wohl auch so, dass sowohl Patienten als auch Besucher und Angehörige ausgesprochen positiv auf die Neuerung reagieren. So stellen es die Mitarbeiterinnen undMitarbeiter des Krankenhauses fest. „Der persönliche Kontakt wird gestärkt“, sagt Coordes.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Sanierung der Zentralsterilisation

Sanierung der Zentralsterilisation

im Krankenhaus Wittmund

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Vernetzung mit hoher Datensicherheit

Vernetzung_mit_hoher_Datensicherheit_FotoMit einer gemeinsamen Lohnabrechnung begann Mitte der 1990er Jahre die Zusammenarbeit der EDV-Abteilungen von Landkreis und Krankenhaus. Und in immer kürzeren Zeitabständen hat die Dynamik dieser Entwicklung zugenommen, wobei beide Einrichtungen auch unabhängig voneinander stets an einer Verbesserung ihres Netzsystems arbeiteten. „Schon seit einigen Jahren haben wir ein Datacenter, wo alle Daten auflaufen und vor äußeren Einwirkungen geschützt sind“,so der EDV-Abteilungsleiter des Landkreis Wittmund, Hillrich Hildebrandt. Das 1998 aufgebaute Kreisnetz war so innovativ, dass es sogar vier Jahre später auf der CeBit in Hannover präsentiert wurde. Auch beim Krankenhaus war man in diesem Punkt nicht untätig, arbeitet man doch dort schon seit 1995 völlig autark mit eigenen Systemen und seit 2002 mit einem eigenen Netz. Dazu sagte der stellvertretende Geschäftsführer der gemeinnützigen Krankenhaus GmbH, Hans-Martin Rieken: „Auch die Digitalisierung bei den bildgebenden Verfahren wie in der Ultraschall und Röntgendiagnostik hat bei uns schon längst Einzug gehalten.“ Allerdings basierte die Serverumgebung bis vor zweiJahren auf dezidierte, physikalische Rechner die in einem normalen Raum untergebracht waren. „Doch in einem Haus, in dem es täglich darum geht, Leben zu erhalten, benötigen wir nicht nur ein zuverlässiges, sondern auch ein absolut abgesichertes System“, erklärte Rieken weiter. Daher entstand die Idee, den nächsten Schritt bei der Erweiterung der Computertechnik wieder gemeinsam mit dem Landkreis zu unternehmen. Vor diesem Hintergrund erhielten der Landkreis 2008 und das Krankenhaus im darauffolgenden Jahr ein neues Datacenter mit einem hohen sicherheitstechnischen Anspruch, bei dem die Virtualisierung der Daten eine große Rolle spielt. So kann eine Einrichtung jeweils auf den Daten Pool der anderen zugreifen. Ein weiterer Vorteil liegt für Hildebrandt auf der Hand: „Sollte die Computeranlage im Krankenhaus ausfallen, liegen alle Eingaben immer noch bei uns vor–und umgekehrt.“ Die Umschaltung von einem Rechenzentrum ins andere könne vollautomatisch erfolgen. Somit lässt sich die Virtualisierung als eine Zusammenfassung von Computerressourcen beschreiben. An beiden Standorten gibt es jetzt noch drei physikalische Server nach herkömmlicher Art, dazu kämen 180 virtuelle Server. Die Letztgenannten könnten losgelöst von der Hardware und standortunabhängig verschoben werden. Auch erster Kreisrat Hans Hinrichs lobte das seit zwei Jahren reibungslos funktionierende Zusammenspiel der beiden Datacenter. „Diese kostenintensive Hochtechnologie ist für ein einzelnes Unternehmen kaum tragbar, daher haben sich hier zwei starke Partner zusammen getan“, freute sich Hinrichs. Insbesondere die Datensicherung werde bei diesem Projekt groß geschrieben, befänden sich doch beide Anlagen in einem speziellen Sicherheitsraum. Es gäbe unter anderem ein Zutrittsberechtigungssystem und eine Einbruchhemmung, zudem sei eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gewährleistet. Schließlich gehe es um die Daten von 58 000 Bürgern des Landkreis Wittmund und 7000 Patienten des Krankenhauses. Von der Virtualisierung profitierten auch die mit den beiden Datacenter verbundenen Gemeinden und Schulverwaltungen.

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Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“         

„Klinik-Klima stimmt“

Chefarzt Michael Gaide und Oberarzt Hannes Hoffmann vorgestellt

Für die minimalinvasive Chirurgie verfügt das Wittmunder Krankenhaus bereits über gute Technik. Facharzt Michael Gaide (48) will damit in Zukunft verstärkt arbeiten.

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Gestern stellten Klinik-Geschäftsführer Alfred Siebolds und Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Matthias Köring Gaide als neuen Chefarzt des Zentrums für Allgemein und Visceralchirurgie vor. Mit ihm trat zum 1. Oktober auch der Chirurg Hannes Hoffmann (42) als neuer Oberarzt seinen Dienst in dieser Abteilung an. Für beide Mediziner ist nach eigenem Bekunden unter anderem das gute Betriebsklima ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen, nach Wittmund zu wechseln. Gaide war zuletzt seit 2002 Leitender Oberarzt und stellvertretender Chefarzt am Städt. Klinikum Wolfenbüttel, Hoffmann kommt von der Ubbo-Emmius-Klinik Aurich. Gaide: „Das Engagement der Mitarbeiter hat mich voll überzeugt. Das Klinik-Klima stimmt. Hier wird miteinander gearbeitet, jeder ist hilfsbereit. Alle Kräfte gemeinsam machen die Leistung aus.“ Lobende Worte, die sein Kollege Hannes Hoffmann teilt. Die beiden Mediziner möchten dazu beitragen, dass das Krankenhaus seine Kompetenzen weiter festigt und sich im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie profiliert. Alfred Siebolds und Matthias Köring hoben hervor, dass es der Klinik gelungen sei, nahtlos hoch qualifizierte Nachfolger für die jetzt ausgeschieden Fachärzte zu finden. Steigende Fallzahlen würden belegen, dass die Akzeptanz der Klinik sowohl in der Bevölkerung des Landkreises steige, aber auch darüber hinaus in der Region. Matthias Köring: „Wir wollen die Klinik weiter entwickeln und weiter wachsen.“ Dabei setzt das Krankenhaus auf eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten. Ein Beispiel für das gute Miteinander sei die Verbundausbildung junger Ärzte. Dass die Belegungszahlen am Wittmunder Krankenhaus steigen, freute gestern alle Beteiligten. Michael Gaide spricht im Klinik-Alltag allerdings nicht von „Fällen“: „Für mich ist der Patient ein Mensch, kein Fall.“

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Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“            

Geborgenheit von Anfang an!

 

Babybett_orginalSeit vielen Jahren sind Eltern begeistert von Stillbettchen, die direkt an das Bett der Mutter angebracht werden. Dieses patente Bett am Bett, wurde in Zusammenarbeit mit erfahrenen Hebammen für die anspruchsvollen Anforderungen im Klinikalltag weitererwickelt und wird jetzt auch im Krankenhaus Wittmund eingesetzt.


 

 

Das bedeutet, dass man nachts zum Stillen nicht mehr aufstehen muß. Stillen, kuscheln und trösten ist direkt an Mamas Bett möglich. „Die Mütter und Babys genießen es, von der ersten Minute an ganz nah beieinander zu sein“ sagt Kinderkrankenschwester Irene Götz.

Weniger Hin und Her bedeutet mehr Harmonie und Ruhe im Wochenbett.

Besonders Kaiserschnittpatientinnen wissen diesen Vorteil sehr zu schätzen und den Hebammen und Stillberaterinnen wird einige Laufarbeit erspart.

 

Text: Edeltraut Coordes
Foto: Fotostudio Lichtblick

Wenn das Herz unter Druck steht

Gezielte Aufklärung kann Leben retten. Deshalb veranstaltet die Deutsche
Herzstiftung vom 01.-10 November 2011 bundesweit die Herzwochen, die 2011
unter dem Motto „ Herz unter Druck“ steht. An der Aktion beteiligt sich auch
das Krankenhaus Wittmund. Am Mittwoch, den 16.November 2011, um 19.00
Uhr im Vortragsraum des Ärztehauses am Krankenhaus Wittmund wird Herr
Oberarzt Dr. Stefan Sopke über die Risiken und Behandlungsmöglichkeiten des
Bluthochdruckes informieren.
Viele Frauen und Männer kennen Ihren Blutdruck überhaupt nicht, weil sie ihn
nicht messen lassen. Bluthochdruck hat die tückische Eigenschaft, dass er
jahrelang keine Beschwerden verursacht und unbehandelt bleibt, aber
schleichend schwerwiegende Schäden verursachen kann. Mögliche Folgen sind
Schäden an den Blutgefäßen und Organen, Herzinfarkte, Schlaganfälle oder
auch schwere Nierenfunktionsstörungen. Wichtig ist es, denn Bluthochdruck zu
erkennen, gezielt zu behandeln und damit die Folgeschäden zu verhindern.
Die Mitarbeiter der Klinik bieten den Besuchern an, sich vor dieser
Veranstaltung ab 18.30 Uhr, den Blutdruck messen zu lassen.

 

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LEISTENBRUCH Studie am Krankenhaus

In Deutschland werden pro Jahr mehr als 350 000 Operationen aufgrund von Eingeweidebrüchen (auch: Weichteilbrüche oder Hernien) durchgeführt. Seit November werden alle Hernien-Eingriffe im Kompetenzzentrum für Allgemeinund Viszeralchirurgie des Krankenhauses Wittmund unter Leitung von Chefarzt Michael Gaide qualitätsgesichert durchgeführt. Die häufigste Variante des Bruches ist der Leistenbruch. Es gibt aber auch die Formdes Nabelbruches, Narbenbruches bei Operationsnarben sowie Brüche in derMittellinie des Oberbauches. Eingeweidebrüche entstehen aber auch im Bereich von künstlichen Darmausgängen (parastomale Hernien) und in Lücken des Zwerchfells (Hiatushernien). Um die Ergebnisse zu verbessern und damit die Qualität der Hernien-Chirurgie angesichts der Bedeutung für die Volkswirtschaft und den einzelnen Patienten zu verbessern, wurde die Deutsche Hernien- Gesellschaft 2001 gegründet. Gaide ist Mitglied in dieser noch jungen Fachgesellschaft. Zur Qualitätssicherung der Hernien-Chirurgie wurde die Studie Herniamed ins Leben gerufen, um fundierte wissenschaftliche Informationen über die Hernien- Chirurgie zu erhalten. Das Krankenhaus Wittmund nimmt seit November an dieser Qualitätssicherungsstudie teil. Eine Beratung erhalten die Patienten bei ihren Hausärzten, Chirurgen und in der Hernien-Sprechstunde des Kompetenzzentrums für Allgemein- und Visceral-Chirurgie des Krankenhauses Wittmund

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“ 

Herz unter Druck

Bluthochdruck- ein stiller Killer

Im Rahmen der bundesweiten Herzwochen hatte das Krankenhaus Wittmund zu einer Informationsveranstaltung über den Bluthochdruck eingeladen.

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Viele Interessierte machten von dem Angebot Gebrauch sich vor der Veranstaltung den Blutdruck messen zu lassen.

In dem Referat, unter dem Motto „ Herz unter Druck“ informierte Herr Oberarzt Dr. med. Stefan Sopke über die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung des Bluthochdruckes. „Bluthochdruck ist eine große Volkskrankheit. Etwa 35 Millionen Menschen sind davon betroffen und viele wissen es nicht.“ erklärte Dr. Sopke und warnte vor den Folgeschäden, vor allem an großen und kleinen arteriellen Gefäßen, vor Durchblutungsstörungen, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall. Es ging aber auch um Nieren, Augen, Gefäße und Gehirn die von dem Killer heimgesucht werden.

 

Er empfahl, ab dem 30. Lebensjahr mindestens einmal im Jahr und ab dem 40.Lebensjahr zweimal im Jahr den Blutdruck messenzu lassen um einen Hochruck früh erkennen und behandeln zu können. Ein Wert von 140 zu 90 solle nicht überschritten werden. Vorbeugend aber auch ergänzend zu einer medikamentösen Therapie sei eine gesunde Lebensweise. Mit Speisesalz solle man sparsam umgehen, meistens sei der Tagesbedarf schon über die normale Ernährung gedeckt. Aber auch Alkohohl erhöhe den Blutdruck. Rote Bete, Hibiskusblütentee und Knoblauch können sinnvoll eingesetzt werden, ersetzen die medikamentöse Therapie jedoch nicht. Durch Sport und Bewegung könne man den Blutdruck ebenfalls positiv beeinflussen. Herr Dr. Sopke beendete den Vortrag mit einem Hinweis auf die Wittmunder Herzsportgruppe die insbesondere Patienten mit koronarer Herzkrankheit eine gute Möglichkeit bietet, sich unter ärztlicher Aufsicht körperlich zu betätigen. Ansprechpartner in der Herzsportgruppe ist Herr Brühling (Tel.: 04462-23197).Von dem Angebot Fragen zu stellen wurde lebhaft Gebrauch gemacht.

Edeltraut Coordes

Kooperation ist zurzeit nicht gewollt

Die Zahlen sprechen für sich – das Krankenhaus Wittmund ist eines der beliebtesten in der Region. In diesem Jahr werden nach Angaben der Geschäftsführung 8000 Patienten im stationären und 12 000 Patienten im ambulanten Bereich behandelt. Das Haus baut seine Schulden kontinuierlich ab. Die Patienten wollen uns, der Ruf des Krankenhauses ist gut“, sagt ein selbstbewusster Geschäftsführer Alfred Siebolds.

 

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Eine engere Kooperation mit anderen öffentlich-rechtlichen Kliniken im Landkreis Friesland oder in Wilhelmshaven hält er zurzeit nicht für erforderlich. „Wir arbeiten in bestimmten Bereichen schon mit dem Reinhard-Nieter- Krankenhaus in Wilhelmshaven und dem Nordwest- Krankenhaus in Sanderbusch eng und gut zusammen.“ Eine darüber hinausgehende weitere „gemeinsame Strategie“, wie aus Friesland und Wilhelmshaven angeregt, hält Siebolds derzeit nicht für erforderlich. Da liegt der Geschäftsführer ganz auf einer Linie mit dem Aufsichtsratsvorsitzender des Krankenhauses, Landrat Matthias Köring. „Unser Krankenhaus ist gut aufgestellt – die Ärzteversorgung ist sehr gut, ebenso das Pflegepersonal.“ Die Patientenzahlen sprächen für sich. Für Gespräche mit den Kliniken der östlichen Nachbarn sehe er keinen Bedarf, sagt Köring. Der Beschluss der Krankenhaus- Gesellschafterversammlung sei deutlich, so der Landrat: „Wir wollen weiter wachsen. Mit dem erweiterten Ärztehaus ist dafür ein wichtiger Schritt erfolgt.“ Das Haus wird Anfang 2012 eingeweiht, die Nachfrage ist groß. Eine neue Sterilisationstechnik werde zurzeit installiert. Der Landkreis bereite überdies bauliche Investitionen vor. So sollen weitere Operationssäle entstehen, insgesamt soll die ambulante und stationäre Versorgung noch besser werden.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Singen zum Heiligabend im Krankenhaus

Es gibt immer Patienten, die über Weihnachten im Krankenhaus Wittmund sein müssen. Die Jungschar des CVJM Leerhafe wird darum auch in diesem Jahr am Vormittag des Heiligen Abends im Krankenhaus Wittmund Lieder von der Hoffnung und von der Liebe Gottes singen. Sie wird von Svenja Behrends mit der Gitarre, der Flötengruppe der Kirchengemeinde Leerhafe unter Leitung von Mareike Meents und Frauke Meents mit dem Akkordeon unterstützt. Auf möglichst allen Stationen werden die Mädchen und Jungen die Patienten mit Winter-, Advents- und Weihnachtslieder erfreuen. „Und das seit 30 Jahren“, erzählt der CVJM-Vorsitzende Jan Weerda. Er dankt den Eltern, die in all den Jahren die Kinder nach Wittmund gefahren und wieder abgeholt haben. Die Jungschar hofft also morgen Vormittag wieder, den Patienten im Krankenhaus eine Freude machen zu können

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Das erste Kind in diesem Jahr heißt Lennard

Neujahrsbaby

 

Etwas länger hat es in diesem Jahr gedauert, bis das erste Baby im Landkreis Wittmund das Licht der Welt erblickte. Mutter Yvonne Schinner und Vater Henning Meller aus Schortens freuten sich am späten Montagabend über die Geburt ihres Sohnes Lennard im Wittmunder Krankenhaus. Der kleine Nachwuchs kam mit einem Gewicht von 3500 Gramm und einer Größe von 54 Zentimetern zur Welt.

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“   

Frischer Wind weht auf Station Eins

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Die 21 Auszubildenden im dritten Lehrjahr zum Krankenpfleger haben gut lachen. Sie haben es der Klinikleitung, der Schule und sich selbst bewiesen – die jungen Leute sind fit in ihrem Beruf und gut vorbereitet auf das Examen, das im Frühjahr beginnen wird. 14 Tage lang haben die Schüler der Gesundheitsschule in Osterholz- Scharmbeck auf der Station eins (Innere) im Wittmunder Krankenhaus das Zepter übernommen. Zum zweiten Mal wurde das Projekt, das unter der Überschrift „Schüler übernehmen eine Station“ (SüS) läuft, angeboten. Hintergrund dieser Praxiswochen ist die Zusammenarbeit zwischen dem Wittmunder Krankenhaus, der Gesundheitsschule sowie des Krankenhauses in Osterholz, die es jetzt schon seit 1969 gibt. Die Wittmunder Auszubildenden werden nämlich in Osterholz im Blockunterricht geschult. Im  vergangenen Jahr durften die Schüler die Station im dortigen Krankenhaus übernehmen, jetzt war Wittmund an der Reihe. Dabei waren sowohl Wittmunder als auch Osterholzer an dem Projekt beteiligt.

 

 

SUES

„Die Resonanz ist super, die Patienten sind alle sehr zufrieden“, sagten Petra Bruners und Eckhard Meier von der Pflegedienstleitung in Wittmund. „Die Jugendlichen mussten alles allein organisieren. Ob es um Dienstpläne ging, die Visite begleiten oder das Pflegemanagement übernehmen – es war der ganz normale Alltag, den sie auch nach ihrer Ausbildung zu bewältigen haben“, sagte die stellvertretende Schulleiterin Sigrid Garbade.

 

Und auch sie ist stolz auf die „Zöglinge“. „Das ist eine tolle Sache, um Theorie und Praxis miteinander zu verknüpfen und die komplexe Pflegesituation zu bewältigen“, sagte Meier im gestrigen Resümee. 32 Betten befinden sich auf der Station eins, die gemischt geführt wird. Hier hat ansonsten Angelika Osterkamp die Leitung, sie aber durfte jetzt nur aus dem Hintergrund heraus wirken und vielleicht ab und zu einen Rat geben. „Wir wollten aber alles so autark wie möglich machen“, sagte die 22-jährige Anna Windhorst, die jetzt die Leitung der Station hatte. Die Patienten wurden natürlich über das Projekt aufgeklärt. Unten bei der Aufnahme gab es Informationszettel genauso wie auf der Station selbst. „Aber alle waren begeistert“, freuten sich Anna Windhorst und ihre Stellvertreterin Selin Vincenti. Die 16-Jährige ist sich nach den 14 Tagen sicher. „Krankenpfleger, das ist mein Traumberuf.“ Jedes Jahr bietet das Wittmunder Krankenhaus zehn Lehrstellen zum Pfleger an. „Noch haben wir keine Probleme, die zu besetzen, aber es werden weniger Bewerbungen, die uns erreichen“, sagte der stellvertretende Geschäftsführer des Krankenhauses in Wittmund, Gerhard Bohlen. Er befürchtet, dass aufgrund des demografischen Wandels die Stellen in den nächsten Jahren nicht mehr so gut zu besetzen sind. An sich habe aber der Beruf nach wie vor gute Chancen, das bestätigte Petra Bruners. Natürlich sei die Arbeit komplexer geworden und das Personal werde nicht mehr. Das konnte Angelika Osterkamp berichten. Umso glücklicher waren dann die Patienten auch, denn mit den Auszubildenden waren gleich mehr Kräfte als sonst auf der Station tätig. „Normal kümmern sich sieben Kollegen in der Früh- und sieben in der Spätschicht um die Kranken“, erklärte Osterkamp.

Für alle Beteiligten war somit das Projekt „SüS“ ein voller Erfolg.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Gefeiert wird in jedem Jahr

Schaltjahr

Der kleine Lion wird zwar nur alle vier Jahre Geburtstag haben, doch das stört die Eltern Nicole und Stephan Juhnke aus Ochtersum überhaupt nicht. Am Mittwoch, dem 29. Februar, wurde der Sohn im Wittmunder Krankenhaus mit einer Größe von 52 Zentimetern und 3230 Gramm um 13.45 Uhr geboren. „Wir haben es am 28. probiert, doch Lion wollte noch nicht“, erklärt der stolze Vater, dem das Datum jetzt, wo der Nachkömmling da ist, egal ist. „Hauptsache er ist gesund“, fügt Stephan Juhnke hinzu. Feiern will die Familie den Geburtstag von Lion in jedem Jahr am 28. Februar.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Bereitschaftsdienstpraxis zieht in das neue Ärztehaus

Die Wittmunder Bereitschaftsdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Bezirksstelle Aurich, zieht um: Ab dem, 3. Mai, ist die Notfallpraxis dann im neuen Ärztehaus, in unmittelbarer Nähe des Krankenhaus- Haupteingangs, untergebracht. Der Umzug in das freundlich und hell gestaltete Untergeschoss des Ärztehauses ist notwendig geworden, weil die bisherigen Räume im Krankenhaus von der Klinik selbst benötigt werden. Den Bereitschaftsdienst teilen sich rund 50 niedergelassene Ärzte im Landkreis Wittmund, die sich jeweils abwechseln und auch an den Wochenenden erreichbar sind (siehe Infokasten). „Es ist ein Vorteil, dass sich viele Ärzte den Dienst teilen, dann ist der Einzelne seltener betroffen“, sagte Erich Penon, Geschäftsführer des Unternehmensbereiches bei der Kassenärztlichen Vereinigung in Aurich. Die Patienten werden vom Haupteingang des Krankenhauses durch Hinweisschilder zur Bereitschaftsdienstpraxis geleitet. Sie ist über einen separaten Eingang zu erreichen. Der Bereitschaftsdienst ist nur zur Überbrückung für die Zeit gedacht, wenn die Arztpraxen geschlossen haben. Bei möglicherweise lebensbedrohlichen Zuständen wie Verdacht auf Herzinfarkt, Schlaganfall, bei Bewusstseinstrübung oder Bluterbrechen sollten Patienten sofort über die Telefonnummer 112 den ärztlichen Rettungsdienst alarmieren, um nicht unnötig Zeit zu verlieren.

Kinder haben keine Angst vorm Arzt

KiGa_BlersumIn den vergangenen Wochen haben
sich die 65 Kinder im Kindergarten Blersum mit dem Projekt „Verletzung, Krankheit, Erste Hilfe, Krankenhaus“ beschäftigt. Mit großem Interesse wurden die Praxishinweise von einem Mitarbeiter des Roten Kreuzes sowie einer Krankenschwester, die Spritzen und vieles mehr mitbrachte und die Übungen mit den Erzieherinnen verfolgte, aufgenommen. Die Kinder wurden kleine Ersthelfer. Interessiert wurden die Hinweise auch an die Eltern weitergegeben und in einigen Fällen wurde die stabile Seitenlage mit den Eltern geübt. Zum Abschluss des Projektes besuchten die Vorschulkinder des Kindergartens das Krankenhaus in Wittmund. Nach einem freundlichen Empfang durch den Leiter des Pflegedienstes hat eine Krankenschwester verschiedene Einrichtungen des Krankenhauses gezeigt. Ein Mädchen war so mutig, sich den Arm eingipsen zu lassen. Auch der Röntgenraum wurde interessiert angesehen und die Gefahr der Strahlen und der Schutz durch eine Bleischürze wurden geduldig von der Schwester beantwortet. Als auch noch ein Rettungswagen besichtigt werden konnte, waren die Kinder begeistert. Die Bedeutung eines „Tröste-Teddys“ wurde erklärt – einige Kinder hatten schon eigene Erfahrungen damit. Kindergartenleiterin Christa Hinrichs bedankte sich bei allen, die das Projekt mit den Mädchen und Jungen unterstützt hatten.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Verabschiedung der Gesundheits- und Krankenpflegeschüler

Verabschiedung

 

Im Rahmen einer Verabschiedung erhielten Gesundheits- und Krankenpflegeschülerinnen und ein Schüler des Krankenhauses Wittmund ihre Prüfungszeugnisse und Berufsurkunden. In ihrer dreijährigen theoretischen und praktischen Ausbildungszeit wurden pflegefachliche, medizinische und soziale Kompetenzen vermittelt, so dass die Absolventen optimal auf ihre Berufstätigkeit vorbereitet sind. Vier der ehemaligen Auszubildenden kann ein Arbeitsplatz im Krankenhaus Wittmund angeboten werden, teilt der Geschäftsführer Alfred Siebolds mit. Die Namen der diesjährigen Absolventen lauten: Nina Busker, Maren Cremer, Julia Freimuth, Heike Janssen, Nicole Janssen, Thea Niedermeyer, Kathrin Theessen, Selin Vincenti, Cathalina Weniger, Kai Wolken.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Tag der offenen Tür - Krankenhaus Wittmund

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Live dabei, wenn’s ums Knie geht

Will man sich an einem sonnigen Spätsommertag wirklich mit dem Thema Krankheit befassen? Ja, die Wittmunder und viele Gäste der umliegenden Städte und Orte wollten es, denn das Gesundheitszentrum stellte gestern ganz klar den Weg zum Gesundwerden aus der Krankheit in den Vordergrund ihres Tages der offenen Tür, in dem sie für alle interessierten Bürger verschiedene medizinische Bereiche zum Anschauen und ErlLive_OPeben öffneten. Bis hin zu einer Live- Kniespiegelung, die auf großes  Zuschauerinteresse stieß. Wann kann man so etwas schon mal gemeinsam im OP anschauen? Wer nun meint, den Überblick über das gesamte Angebot des Tages zu verlieren, wurde schon beim Betreten der Räumlichkeiten vom Gegenteil überzeugt: Die Mitarbeiter kümmerten sich um jeden Gast, zeigten die Möglichkeiten und Wege auf, wo und was es zu sehen gab. Viele nutzten den Rundgang für einen umfassenden  Gesundheitscheck.

begehbarer_DarmWie faszinierend und gleichzeitig schwierig Eingriffe in die Bauchhöhle sind, zeigte das Zelt mit dem „begehbaren Darm“, in dem jeder mal selbst spielerisch ausprobieren konnte, wieviel Fingerspitzengefühl für die Behandlungen im Bauch eines Patienten notwendig ist.

 

 

Auch Kinder hatten neben einem bunten Spaßprogramm im Außenbereich die Möglichkeit, einen aktiven Rundgang durch das Gesundheitszentrum zu machen: An mehreren Stationen machten sie einen Gipsabdruck von ihrer Hand, den sie zum Abschluss bemalen konnten. Es gab einen gut besuchten Flohmarkt des Fördervereins des Krankenhauses und auch die Fachvorträge zu unterschiedlichen gesundheitlichen Fragen fanden gutes Interesse. Auch auf dem Außengelände gab es viel zu erleben. Die Fahrzeuge rund um den Rettungsdienst gehören zu einer solchen Veranstaltung dazu, interessant war aber auch der Mercedes-Benz Oldtimer Lastwagen der Firma Gebauer. Mit einem solchen Lastwagen war Firmengründer Herbert Gebauer 1947 aus dem oberschlesischen Neiße nach Wilhelmshaven gezogen. Heute ist der Oldtimer Ausstellungsraum, um die früheren Möglichkeiten und Verfahren der Orthopädie aus dem Hause Gebauer darzustellen. Die neuen freundlichen und farblich sehr ansprechenden Räumlichkeiten des Ärztehauses fanden bei den Bürgern großen Anklang. Auch hier nahmen sich Mediziner und Mitarbeiter die Zeit, auf interessierte Fragen einzugehen und aufzuklären. Insgesamt blieb bei vielen, die diesen sonnigen Tag für den Ausflug ins Gesundheitszentrum nutzten, der Eindruck, dass das Thema Krankheit hier in guten Händen liegt. Für viele Besucher bedeutete der Tag der offenen Tür auch, Schwellenängste abzubauen. Der Wohnpark Harlingerland feierte am gleichen Tag gestern sein Sommerfest und sein fünfjähriges Bestehen. Dabei wurden 14 Bewohner geehrt, die schon von Anfang an im Wohnpark wohnen. Außerdem feierte Gretchen Süllwold dort gestern ihren 102. Geburtstag. Mit dem Oldtimer-Feuerwehrtruck sausten nicht nur Bewohner und Pfleger über Gelände.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

„Trost-Teddys“ für Krankenhaus

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Für viele Kinder ist eine Einlieferung in die Notaufnahme des Krankenhauses beängstigend: Sie haben Schmerzen und auch Angst vor dem, was dort passiert. Die Kinder müssen nicht unbedingt stark verletzt sein, oft ist die Angst größer als die Verletzung. An diese Kinder verteilt die Deutsche Teddystiftung mit Sitz in Esens seit 14 Jahren „Trostbären“. Diese kleinen Kuschelbärchen werden an traumatisierte Kinder verteilt. Die Teddys sollen ihnen in ihrer schwierigen Situation Mut geben und ihnen „Beistand leisten“. Aber nicht nur für die kleinen Patienten sind die flauschigen Helfer angedacht. Es kann auch ein Geschwisterkind sein, das miterlebt wie sein Bruder oder seine Schwester sich verletzt und in die Notaufnahme gebracht wird. Diese Kinder können ebenso traumatisiert sein, wie das verletzte Kind. Das Krankenhaus in Wittmund arbeitet schon lange mit den Teddybären der Teddystiftung und hat mit ihnen sehr positive Erfahrungen gemacht. „Die Kinder freuen sich wirklich über die unerwarteten Geschenke und sind oft auch sehr dankbar für den tröstenden Gefährten“, so Edeltraut Coordes, die die „Teddyvergabe“ an die Kinder verwaltet. Aufgrund dieser positiven Erfahrungen und dem mittlerweile großen Bedarf hat der Förderverein Krankenhaus Wittmund gleich 160 Teddybären im Wert von 500 Euro an das Krankenhaus in Wittmund gespendet. Diese Teddys decken ungefähr den Bedarf für ein halbes Jahr. Aber nicht nur die Teddybären, sondern auch acht neue Sitzbänke für den Park bekam das Krankenhaus vom Förderverein. „Die alten Sitzbänke waren sehr marode und benötigten darüber hinaus intensive Pflege“, erklärte der Vorsitzende des Fördervereins Carsten Rinne. Zusammen mit diesen aktuellen Spenden, hat der Förderverein in einem Zeitraum von neun Jahren Sachspenden in Höhe von über 10 000 Euro an das Krankenhaus übergeben. Der Geschäftsführer des Krankenhauses, Alfred Siebolds, sprach dem Förderverein seinen Dank für diese Sachspenden und die gute Zusammenarbeit aus.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Plattdeutsch schafft Vertrauen

Plattdeutsch_schafft_VertrauenDie Button weisen darauf hin, wer im Krankenhaus Wittmund „Platt snaken“ und wer „Platt verstahn“ kann. Obwohl das überflüssig ist, denn 70 Prozent der Mitarbeiter sprechen untereinander und auch mit den meisten Patienten Plattdeutsch. Ferner verstehen fast 90 Prozent der Mitarbeiter die niederdeutsche Ausdrucksweise. Das hat eine Umfrage ergeben, die Edeltraut Coordes, Qualitätsmanagementbeauftragte im Krankenhaus, bereits im November 2008 gestartet hat. „Uns hat damals schon interessiert, wie viele von uns noch Platt können. Das Ergebnis hat uns natürlich gefreut“, sagt Edeltraut Coordes. Schließlich sei Platt sprechen für das Krankenhaus auch ein Qualitätsmerkmal. Um auf diese Besonderheit noch einmal aufmerksam zu machen, beteiligt sich das Krankenhaus Wittmund mit den Buttons an der Aktion „Plattdüütsk bi d’ Arbeit“, eine Initiative der Ostfriesische Landschaft unter dem Motto „Septembermaant is Plattdüütskmaant“. „Die Europäische Charta für Regional- und Minderheitensprache hat Plattdeutsch als eigenständige Sprache anerkannt und unter Sprachenschutz gestellt“, berichtet Edeltraut Coordes, die selbst leidenschaftlich gerne bei der Arbeit Platt redet und damit gute Erfahrungen gemacht hat. „Wer bei uns Platt spricht, hat bei den meisten Patienten sofort einen Vertrauensvorschuss“, findet sie. Denn die befänden sich ja schon aufgrund ihrer Krankheit in einer angstbesetzten Situation, in der es ihnen schwerfalle, auch noch Hochdeutsch zu sprechen, in der sich vor allem ältere Ostfriesen nicht gut ausdrücken können. Für sie sei Platt eben Alltagssprache. Ein Grund mehr also für die Mitarbeiter des Krankenhauses, sich mit der heimischen Mundart auseinanderzusetzen. „Wir haben sogar einen Arzt ausländischer Herkunft, der seine Patienten mit zwei Standardsätzen begrüßt, nämlich mit ’Moin, wo geiht hör dat?’ und ’Hebbt Se noch Pien?’“, freut sich Edeltraut Coordes. Und auch die Auszubildenden seien bemüht, die ostfriesische Redensweise zu erlernen, zumal viele Patienten sie dazu ermuntern. Dass immer weniger Menschen Platt sprechen, findet die Qualitätsmanagementbeauftragte sehr schade und setzt sich deshalb intensiv dafür ein, dass die Zweisprachigkeit vor Ort erhalten bleibt. Sie selbst sei als Kind mit Platt groß geworden und habe erst in der Schule Hochdeutsch gelernt. „Die Umstellung war wirklich sehr schwer“, gesteht sie. Ihre Tochter hat sie deshalb Hochdeutsch erzogen. „Zwar spricht sie auch Platt, aber eben selten, und meine Enkelkinder können es gar nicht“, bedauert Edeltraut Coordes. Dabei sei Platt alles andere als ein schnöder Bauerndialekt oder ein Bildungshemmnis. Die Mitarbeiter des Krankenhauses beweisen es tagtäglich, und manchmal auch ein Urlauber. „Auf einer Station hatten wir einen Badegast, der hier seit zehn Jahren Urlaub macht, und wegen einer Beschwerde in Behandlung war“, berichtet Edeltraut Coordes. Untergebracht war er in einem Zimmer mit Ostfriesen. Die sprachen unter untereinander, mit den Ärzten und den Schwestern Platt. Nurmit ihm sprachen alle Hochdeutsch bis er sich darüber beschwerte. Also integrierte man den Badegast und als er genesen war, bedankte er sich mit den überraschenden Worten: „Nu maak ik hier al so lang Urlaub un moot erst in ’t Krankenhuus kommen, um Platt to lernen.“

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“